Alkohol

Freitagsfüller


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1.  Meine Bedingung für was eigentlich, bin gerade nicht in der Lage Bedingungen an irgendwem bzw. -was zu stellen.

2.  Manche Menschen schaffen es  (besonders in Gesprächen) eben nie , dass Sie auf den Punkt kommen.

3.  Es gibt so viele schöne Ausflugsmöglichkeiten an meinen derzeitigen Wohnort, die ich noch erkunden muss.

4.  Noch mehr Arbeit für noch weniger Leute, och nein, bitte nicht .

5. Der letzte Spontankauf per Internet  ist schon länger her, muss mal wieder ausgiebig Internetshoppen.

6.   Alkohol fasten in der Fastenzeit hat für mich fast schon Tradition.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Jahreshauptversammlung der Feuerwehr , morgen habe ich Rettungsassistentenausbildung und abends Grillen geplant und Sonntag möchte ich mich in der Ausbildung mal wieder praktisch betätigen!

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Adventskalender Tür 10: ab welche Promille sagt man Alkoholintoxikation


Leider nehmen die Einsätze mit Alkholintoxikationen immer mehr zu. So fährt man Menschen mit einer Alkoholvergiftung mittlerweile in jeden Rettungsdienstbereich, egal ob ländlich oder städtisch, auch das Alter reicht von etwas älteren Kindern bis hin zum Altenheimbewohner mit über 90 Jahren. Dabei spielt die Uhrzeit ebenfalls keine Rolle mehr, wobei es doch nachts die meisten sind.

Aber so genau abgrenzen wie im Suchbegriff, ab welcher Promillegrenze man von Alkholintox spricht, lässt sich oft nicht. Im Rettungsdiensteinsatz können wir die Promillzahl gar nicht messen, es sei denn, wir haben die Polizei dabei und diese macht einen Alkomat-Test.

Zur Beurteilung einer Alkholvergiftung spielen im Einsatz eher die gesundheitlichen Kriterien, also die Reaktionen des Körpers auf den Alkohol, eine wichtige Rolle. Wie geht es unseren Patienten: ist er einfach nur angetrunken oder braucht er wegen zu viel Alkohol wirklich einen stationären Krankenhausaufenthalt. Erster Beurteilungspunkt ist dabei die Bewusstseinlage.

Klinisch gesehen kann man die Alkoholintoxikation, also den einmaligen übermäßigen Konsum von Ethylalkohol (Ethanol), in 4 Stadien je nach Blutalkoholkonzentration und körperlicher Reaktion unterteilen.

In diesem Artikel, welchen ich als Bericht für meine Rettungssanitäterausbildung geschrieben hatte, habe ich ausführlich darüber berichtet: Hintergrundinformationen Alkholintoxikation

Eine Nacht ohne Notfall


Letzte Woche hatte ich mal wieder Samstag Nacht Dienst auf dem Rettungswagen. Ich bin zusammen mit einem routinierten Kollegen unterwegs, mit dem ich sehr gerne fahre, da er mich als Ehrenamtliche viel machen lässt und man mit ihm immer gute Gespräche über alles führen kann.

Die Schicht begann wie immer mit einer Übergabe der Kollegen von der Tagschicht. Diese erzählten, dass sehr viel losgewesen sein und sie mehr als 10 Einsätze in 12 Stunden gefahren sind.  Nach ein paar Scherzen verschwinden die Kollegen und wir melden uns bei der Leitstelle an. Danach folgt ebenfalls wie immer das Checken des RTW.

Danach folgt zunächst der entspannte Teil, denn wir warten auf Einsätze. Währenddessen machen wir es uns auf der Wache im Wohnzimmer gemütlich und plaudern mit den Kollegen der Gegenschicht. es wird viel gelacht.

Nach einiger Zeit folgt dann der erste Alarm, es ist eine Rückfahrt vom Krankenhaus ins Altenheim. Wir fahren also zur Notaufnahme, bekommen eine Übergabe der diensthabenden Neurologin und nehmen den älteren Herren mit, der wegen eines Verdachts auf Schlaganfall vor eingigen Stunden von unseren Kollegen ins Klinikum gebracht wurde. Dies hatte sich nicht bestätigt und nun darf er zurück ins Altenheim. Die kurze Fahrt verläuft unproblematisch. Wir bringen den Patienten zurück in sein Zimmer und legen in dort wieder in sein Bett. Die Schwester machen wir noch eine ausführliche Übergabe, was im Krankenhaus passiert ist.

Danach geht es wieder zurück zur Wache, wo mein Kollege und ich erst einmal eine Kleinigkeit essen. Kurz darauf machen wir es uns vor dem Fernsehen gemütlich und es wird weiter mit den Kollegen gescherzt.

Nach einiger Zeit geht unser Melder erneut.

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Eine langweilige Freitagsschicht ? . . .


Ich besetze zusammen mit einem sehr erfahrenen Kollegen die Spätschicht auf einen Rettungswagen der Stadt. Es ist Freitag Nachmittag und ich bin eigentlich recht motiviert, doch meistens fahre ich dann nur recht uninteressante Einsätze.

Nach der Übergabe der Frühschicht an uns, checken wir erst einmal in aller Ruhe unser Auto. Es sollte alles in Ordnung sein. Doch bereits bevor wir uns wieder hoch in die Wache begeben, geht unser Melder.

Wir melden uns bei der Leitstelle und bekommen den Einsatz: Sturz als Notfalleinsatz in eine kleine Gemeinde außerhalb der Stadt. Mit „tatüta“ geht es nun also durch den regen Wochenendverkehr zum Einsatzort. An der Hauptstraße werden wir schon vorbildlich eingewiesen, da das Haus schwer zu finden ist.

Bereits vor Ort waren die Helfer vor Ort, die qualifizierte Erste Hilfe geleistet haben. Sie machen eine Übergabe an uns. Die über 80-jährige Patientin sitzt in der Küche auf einen Stuhl und ist deutlich zentralisiert. Sie war am Vorabend gestürzt und konnte nicht mehr selbst aufstehen. Der Blutdruck sowie Puls ist normal, die Sauerstoffsättigung kann nicht gemessen werden, da die Durchblutung eben sehr heruntergefahren ist. Schmerzen hat die Dame keine.

Wir bringen sie nach einen Bodycheck nach draußen und legen sie dort auf die vorbereitete Trage. Der helfer vor Ort verabschiedet sich und wir machen im RTW noch ein EKG und können nun auch eine sehr schlechte Sauerstoffsättigung feststellen. Das EKG ist in Ordnung und nach der gabe von Sauerstoff über eine Maske geht auch die Sättigung in den Normbereich deutlich über 90 %.  Somit ist alles für einen Transport fertig und es geht in eine kleinere Kreisklinik, da die Angehörigen dies so wünschen. Dort übergeben wir die nun deutlich fittere Patientin (was doch so ein bisschen Sauerstoff – oder Zauberstoff 😉 ausmacht) an das Personal der Notaufnahme. (mehr …)

Einsatzbericht: Verkehrsunfall


Inhalt der Einsatzmeldung der Rettungsleitstelle

Verkehrsunfall, xy-Straße, Notfalleinsatz

Vorgefundene Situation am Einsatzort und Befund des/der Patienten/Patientin

– Patient männlich, 27 Jahre

– Situation: Bei Ankunft der RTW-Besatzung liegt der Patient auf der Straße vor seinem Auto, mit welchem er mit ca. 70 km/h gegen ein Straßenschild gefahren ist, wird von Ersthelfern betreut und an uns übergeben. Lt. deren Aussage war der Patient wahrscheinlich nicht angeschnallt und nach dem Aufprall kurzzeitig nicht ansprechbar. Weiterhin ist der Patient alkoholisiert, zudem immer wieder unruhig und unkooperativ, klagt über Schmerzen am ganzen Körper, ist jedoch jetzt ansprechbar, zugedeckt mit einer Rettungsdecke.

– Beschwerden, Verletzungen: Schmerzen im Kopfbereich, blutende Wunde an der Stirn, weiterhin Schmerzen am Ellenbogen und zudem am gesamten Körper

– Vitalwerte: RR: 130 mmHg systolisch, AF: 18/min, Puls: regelmäßig, kräftig, ca. 110 min

– Vorerkrankungen: keine bekannt

Verdachtsdiagnose (eigene bzw. die des Notarztes)

Schädel-Hirn-Trauma, Kopfplatzwunde, div. Prellungen, evtl. Polytrauma (mehr …)

Hintergrundinformationen: Alkoholintoxikation


Erläuterungen der Vorgänge im menschlichen Körper, die zu der Erkrankung bzw. dem Unfall geführt haben und der Gefahren, die sich für den Patienten daraus ergeben

Eine akute Alkoholintoxikation (C2H5OH-Intox) ist eine Vergiftung durch den einmaligen übermäßigen Konsum von Ethylalkohol (Ethanol). Davon abzugrenzen ist die chronische Alkoholvergiftung oder auch Alkoholkrankheit, die durch fortgesetzten bzw. wiederholten Alkoholgenuss entsteht und schwere organische Veränderungen nach sich zieht.

Dabei kann man je nach Blutalkoholkonzentration und Reaktion des Körpers auf den Alkohol verscheidenden Stadien unterscheiden:

Beim ersten Stadium, der Exzitation (ca. 0,8-2 Promille), kommt es zur Enthemmung, einer verlängerten Reaktionszeit, vermindertes Schmerzempfinden, Gleichgewichtsstörungen. (mehr …)