Leben

Zurück ins Leben… Gedanken nach einer langen Reanimation


Im Sommer hatte ich eine Reanimation, die mir in Erinnerung geblieben ist. Sie war sehr anstrengend, vor allem lang, und hat mich einige Male nachdenken lassen.

Ich war zusammen mit einem langjährigen Rettungsassistenten auf dem RTW unterwegs und wir wurden an einem Sonntagnachmittag in eine Außengemeinde zur bewusstlosen Person alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde uns durch die Leitstelle gesagt, dass es wohl eine Reanimation ist.

Am Einsatzort haben wir einen etwas älteren Herrn leblos und zyanotisch im Beisein seines Bruders vorgefunden. Er war im Haus einfach so umgefallen, hatte diverse Vorerkrankungen.

Ich war sehr froh meinen Kollegen dabei zu haben, denn er ist meiner Meinung nach, der beste Rettungsassistent auf der ganzen Wache. Wir haben angefangen zu reanimieren, es lief im Team sehr gut. Ich war zwar innerlich ziemlich nervös und aufgebracht, doch nach außen hin funktionierte alles. Unser Patient hatte ein Kammerflimmern. Nach Aufkleben der Defi-Elektroden drückte ich kontinuierlich, während mein Kollege sich um die Atemwegssicherung kümmerte. Bis zum Eintreffen des Notarztes hatten wir bereits zwei Schocks abgegeben, dazu einen Larynxtubus gelegt und auch einen venösen Zugang hatte unser Patient bereits. Wir versuchten dabei jedoch die Herzdruckmassage nur möglichst kurz zu unterbrechen.

Der Notarzt war sich am Anfang recht unsicher, versuchte aber während der Reanimation alles für den Patienten. Wir reanimierten sehr fleißig, gaben immer wieder Schocks ab. Dies alles im Beisein des Bruders, der alles beobachtete. Die Reanimation lief in der Wohnung bereits sehr lange. Das Kammerflimmern blieb jedoch, wurde aber immer gröber. Wir taten für den Patienten alles, er bekam zahlreiche Medikamente, wurde endobronchial intubiert, es wurde nach reversiblen Ursachen für die Reanimationssituation gesucht, doch der Zustand wurde nicht wirklich besser. (mehr …)

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1.   Gesetzt den Fall  morgen geht die Welt unter, …. blah blah blah (man sollte manchmal einfach weniger denken).

2.   Zweimal am Tag warm Essen  ist zuviel.

3.   Eine Mini-Auszeit am Tag ist für mich eine kleine Kaffeepause am Nachmittag.

4.   Ich habe schon relativ lange keinen Kuchen für meine Kollegen mehr gebacken.

5.   Wenn die Kirschblüten ei uns endlich blühen, dann ist richtig Frühling (in anderen Regionen schon lange).

6.   Rauchen und Drogen, nein danke!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Bowling spielen, morgen habe ich einen Nachtdienst auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen!

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1. GNTM schaue ich aus diversen Gründen nicht mehr an.

2. Yoghurt und viele weitere Milchprodukte finden sich bei mir immer im Kühlschrank.

3. Ich habe mit Veränderungen kein Problem, doch aktuell gibt es anscheinend so viele Veränderungen, dass ich fast nicht mehr hinterherkomme.

4. „Auf anderen Wegen“ von Andreas Bourani ist gerade der Favorit auf meiner Playlist.

5. Der Schwerpunkt und auch der Mittelpunkt des Lebens und Arbeitens kann sich manchmal ganz schnell verändern.

6. Ein Spaziergang an einem schönen See bei Sonnenschein ist für mich wie ein Kurzurlaub.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Feierabend, morgen habe ich einen Frisörbesuch und eine Sitzung meiner Hilfsorganisation geplant und Sonntag möchte ich mich auf einer Messe umsehen und dort Sanitätsdienst machen!

 

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1.   Stress ist was man selbst empfindet und was sich aus manchen Situationen selbst entwickelt.

2.  Die Reaktion und das Anspruchsdenken mancher Bürger in Bezug auf dem Rettungsdienst ist mir absolut unverständlich.

3.  Jetzt könnte alles in meinem Leben plötzlich viel einfacher und zeitlich lockerer werden.

4.  Eine Fortbildung kann noch so interessant sein, manchmal ist sie persönlich für einen nur blah blah.

5.   Zuerst war ich hauptberuflich todunglücklich, dann war es ok und innerhalb eines Tages ist alles super.

6.  Immer mehr Politiker und ihre Handlungen sind ein schlechtes Beispiel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen ruhigen Abend zuhause nach einer langen Fortbildungswoche, morgen habe ich eine Schicht auf dem KTW geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen und einfach glücklich sein!

Stress !?


Aktuell beschäftige ich mich in meinem Leben etwas mehr mit dem Thema Stress und dem Umgang damit.

Natürlich habe bzw. hatte ich Stress. Doch ist dies jetzt schlimm oder gehört er einfach zum Alltag dazu?

Vor kurzem durfte ich aufgrund meinem Hauptjob auf eine Fortbildung namens  „Stressmanagement und Entspannungstechniken“. Hier wurde viel besprochen und man kam persönlich ins Nachdenken. Dazu hörten wir natürlich erst einmal viel Theorie über Stressoren, Stressarten und die Steigerung des Stress sowie einiges anderes mehr. Dabei wurde auch viel über Reaktionen des Körpers mit Sympathikus und Parasympathikus sowie Adrenalin und Kortisol geprochen, einige Begriffe, die man auch in der Rettungsdienstausbildung schon öfters gehört hat und somit im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern auch Verbindungen herstellen kann.

Neue Aspekte habe ich dabei zwar wenige mitgenommen, doch meine Situation überdacht und gemerkt, dass der Stress teilweise echt hausgemacht ist und nicht von außen kommt. Erkenntnis war dabei für mich, dass ich an meinen Anspruchsdenken und Perfektionismus arbeiten muss. Dazu gab es auch eine interessante Übung zu den „inneren Antreibern“.

Über die Entspannungstechniken möchte ich jetzt besser nicht so viel Reden, denn dies war für mich nichts. Spazieren gehen tue ich auch sonst und für Atemübungen mit Ein- und Ausatmen bin ich echt nicht die richtige. Auch macht mich das Denken an Nichts, mit der Aufforderung an Nichts zu denken, eher agressiv.

Vor einigen Tagen war dann im Fernsehen wieder einmal ein Jenke Experiment zum Thema Stress zu sehen. (mehr …)

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1.  Der Spaß am Leben sollte einem nie vergehen

2.  Meine Oma ist einfach  ein großartiger Mensch.

3.  Meine erste Weihnachtsdeko in diesem Jahr ist ein kleiner hangemachter Lichterbogen mit Teelichthalter.

4.  Meckern ohne etwas Verbessern zu wollen ist keine Lösung.

5.  Oh je, was sich in einem Jahr für so Kleinkram alles in einer Wohnung ansammelt .

6.  Bald werden wir endlich wieder Plätzchen backen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Feierabend auf dem Sofa mit meinen Katzen, morgen habe ich eine Nachtschicht auf dem RTW geplant geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen!