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Neue und dennoch alte Situation: Praktikantin sein


Mit dem erfolgreichen Abschluss der Rettungsassistentenausbildung hat sich eines vor allem verändert: mein Status auf der Rettungswache.

Ich bin hierbei von der Rettungssanitäterin wieder zur Praktikantin geworden, besser gesagt zur Rettungsassistentin im Praktikum oder Annerkennungsjahr geworden. Schon komisch irgendwie. Ich fühle mich echt zurück versetzt in meine Anfänge im Rettungsdienst.

Vor mittlerweile gut 4 Jahren bin ich zum ersten Mal im Rettungsdienst als „Dritte“ oder eben Praktikantin aktiv geworden. Dort habe ich viele Dinge zum ersten Mal erlebt, sei es die erste Blaulichtfahrt, der erste Tode, die erste Reanimation, und vieles andere mehr. Während meiner Zeit als angehende Rettungssanitäterin musste ich auch Berichte schreiben.

Jetzt fängt alles wieder von vorne an. Ich bin klar in einer anderen Situation, doch dennoch erlebe ich diverse Dinge aus einer anderen Sichtweise nun wieder zum ersten Mal, jetzt eben als Rettungsassistentin im Praktikum mit wesentlich mehr Verantwortung.

Ich selbst habe dies gar nicht so erkannt, doch meine lieben Kollegen haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich ja nun wieder Praktikantin bin und damit haben sie ja auch irgendwo recht. Meine Stellung auf der Wache ändert sich. Ich muss mich wieder bewerten lassen. Ein Berichtsheft muss ich schreiben und viele Einsatzberichte abgeben. Ich stehe wie als „Dritte wieder mehr unter Beobachtung und bin nicht einfach Fahrerin und Rettungssanitäterin.

Aus Scherz haben die Kollegen auch gemeint, dass für jedes „erste Mal“, also jede neue Erfahrung als Praktikantin, auch wieder der traditionelle Kuchen fällig sei. Dies meinten sie natürlich aus Spaß, doch den ein oder anderen Kuchen werde ich sicherlich backen.

Eines hat sich meiner Meinung auch geändert: die Rolle der Ehrenamtlichen! Klar bin ich weiterhin nur ehrenamtlich aktiv (geht auch nicht anders), doch nun eben als „Berufspraktikantin“. Dies ist auch für die hauptamtlichen Kollegen neu, denn ein rein ehrenamtliches Rettungsassistentenpraktikum gibt es selten. Eines zählt jetzt auf jeden Fall nicht: der Spruch, ich bin nur ehrenamtlich. Schließlich geht es um meine Berufsausbildung und die soll genauso gut sein wie die eines hauptamtlichen RA-Praktikanten!

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie sich mein Praktikum so entwickelt und freue mich auch auf die neue Rolle, an die ich mich noch etwas gewöhnen muss!

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Anderes Thema: Studium vorbei, viel zu Tun und immer was los


Seit letzter Woche bin ich mit meinen Studium fertig.  Als letzte Handlung durfte ich mein Prüfungszeugnis und später meinen akademischen Grad annehmen. Irgendwie schon ein gutes Gefühl etwas fertig zu haben.  Aber es war eine tolle Zeit und dies wurde auch danach mit meinen Kommilitonen anständig auf unserer eigenen Feier gefeiert.

Einige Monate davor hatte ich die mündliche Abschlussprüfung, welche über insgesamt über 4 Stunden ging. Zusammen mit weiteren 4 Prüflingen habe ich die letzte hürde im Studium gemeistert.

Es war einfach ein gutes Gefühl danach: endlich fertig, nach gut drei Jahren den Studienabschluss geschafft. Da ist auch das Ergebnis schon fast zweitrangig, aber ich bin damit zufrieden, wenn es auch knapp an einer besseren Note vorbei ist.

Mittlerweile bin ich auch vollkommen im Berufsalltag angekommen. Ich habe ein eigenes Büro für mich ganz alleine und auch ein sehr großes Referat. Einen großen Haufen mit Arbeit und je mehr ich schaffe, desto mehr macht mir die Arbeit auch Spaß. Insgesamt ist es aber immer noch nicht meine Wunschabteilung, doch jeder fängt nun einmal „klein“ an.  Die Kollegen kann ich mit allen Fragen nerven und bekomme eigentlich immer Hilfe, wenn ich nicht weiter weiß.

Auf der anderen Seite kann ich mich nun voll und ganz auf die Rettungsassistentenausbildung konzentrieren. Das tut mir echt gut, denn ich habe jetzt nicht mehr so viele „Baustellen“ am laufen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was das nächste Jahr so bringen mag und wie es weitergeht.

Freitagsfüller


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1.  Kaum zu glauben, aber in einer Woche erhalte ich mein Abschlusszeugnis und den akademischen Grad (klingt so hoch gestochen).

2.  Der italienische Nudelsalat vom Disounter gestern war sehr lecker.

3.  Los jetzt, überwinde deinen inneren Schweinehund (gerade was Sport angeht bei mir gerade ziemlich schwierig).

4. Manchmal will die Zeit unter der Woche nicht vergehen und dann ist doch schon wieder Wochenende.

5.  Nach einer Weile  wird aus allem Neuen Alltag und Routine.

6.   Ich lese viele Blogs sehr gerne, doch der Kollege Paul mit alltagimrettungsdienst ist  mein Lieblingsblog.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend zuhause, morgen habe ich Rettungsassistentenausbildung geplant und Sonntag möchte ich noch mal bei der Ausbildung viel neues Lernen!

Rückblick auf 2013


Da Jahr nähert sich wieder einmal dem Ende zu, der letzten Stunden des alten Jahres sind angebrochen. Auch in diesem Jahr möchte ich für mich ein kurzes Jahresfazit bilden.

Mein persönliches Jahr 2013:

Dieses Jahr war ein Jahr der Veränderung, der Entsscheidungen und auch ein bisschen des Abschieds. Mein Studium konnte ich erfolgreich beenden. Damit war ein großer Lebensabschnitt vorbei und dies wirkte sich in vielerlei Hinsicht aus.

Beruflich gesehen habe ich eine neue Arbeitsstelle, meine erste feste. Diese habe ich mir jedoch etwas anders gewünscht und werde leider nicht in meiner Wunschabteilung eingesetzt. Doch ich gebe mein Bestes und hoffe darauf, dass sich alles noch verbessert. Bisher versinke ich in Arbeit und bekomme leider von meinen direkten Arbeitskolleginnen sehr wenig Unterstützung. Doch insgesamt sind die Kollegen sehr nett.

Mit dem neuen Job war auch ein Umzug in eine für mich vollkommen fremde Stadt verbunden. (mehr …)

Neue Feuerwehr: nur Gedankenspiel oder bald Realität


Durch dem Umzug in eine neue Stadt musste ich mich natürlich auch von der Feuerwehr in meiner Studienstadt trennen. Dies gehört eben auch zu den Veränderungen der letzten Zeit.

Bei dem Umzug habe ich natürlich auch ein bisschen an das Thema Feuerwehr gedacht, denn dies gehört einfach zu meinem Leben dazu. Die neue Stadt ist jedoch viel größer und somit ist auch die Feuerwehr bereits auf den ersten Blick größer. Dabei habe ich mich als ursprünglich „kleine Dorffeuerwehrfrau“ natürlich gefürchtet, dass dies eine Nummer zu groß werden könnte.

Ein guter Bekannter und ebenfalls Feuerwehrmann in einer sehr großen Feuerwehr konnte diese Gedanken jedoch entkräften, denn schließlich sind die grundlegenden Dinge überall gleich. Ein Feuer ist eben überall ein Feuer und muss gelöscht werden.

Nun sitze ich hier in meiner neuen Wohnung und überlege, was ich mit meiner Freizeit tun sollte.

Da das Wetter schön ist, bin ich gestern einfach mal zur Feuerwache gelaufen. Dies liegt ca. 1 km entfernt und ist gut zu erreichen. Dort angekommen bin ich zunächst wirklich von der größe überrascht. Einen riesigen Vorhof und unzählige Hallentore mit einem größeren Gebäude im Hintergrund erblicke ich zunächst. (mehr …)

Praxisausbildung in der Leitstelle


Nachdem unserer Ausbildungsgruppe alle zusammen die Theorie samt der dazugehörigen Prüfung erfolgreich absolviert haben, sollte es nun für alle einzeln in die Praxisanleitung gehen.

Diese Einarbeitung am Arbeitsplatz verläuft für jeden individuell und hat keine genauen zeitlichen Vorgaben. Somit soll eine sehr gute Betreuung und Schulung erreicht werden, um auf unsere späteren Aufgaben adäquat vorbereitet zu werden.

Dabei ist zunächst Einzeltrainung angesagt, d.h. man hat in seiner eingeteilten Schicht immer jeweils einen Praxisanleiter, einen speziell geschulten erfahrenen Disponenten bzw. Schichtführer am Einsatzleitplatz bzw. Ausnahmeabfrageplatz neben einem sitzen, der sich nur um uns Auszubildende kümmert. Eine 1 zu 1 Ausbildungssituation sozusagen. Da man von verschiedenen Ausbildern betreut wird, lernt man auch die unterschiedlichen Arbeitsweisen und -techniken kennen.

Alle meine neuen Kolleginnen und Kollgen sowie natürlich auch ich durchlaufen nun nach und nach das dreistufige praktische Ausbildungskonzept. Dies geschieht in 3 Sufen: (mehr …)