Autor: blaulichtengel

ehrenamtliche Rettungsassistentin und Feuerwehrfrau

Nr. 5 – Tag des Ehrenamtes


Heute ist der Tag des Ehrenamtes und überall wird über das Ehrenamt diskutiert und viel gelobt.

Doch ich persönlich finde es bringt wenig, wenn man nur einen einzigen Tag im Jahr etwas würdigt.

Ehrenamt hält unsere Bevölkering zusammen. Dami meine ich nicht nur Feuerwehr oder Kathastrophenschutz, sondern vieles Soziale, Kultur und Sport sowie Jugendarbeit allgemein. Man kann nicht alles bezahlen und so viele Arbritskräfte gäbe es gar nicht.

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Türchen Nr. 3 – Gemeinsam


In meinem Leben hat sich in den letzten knapp 2 Jahren viel verändert. Das liegt besonders daran, dass ich meine Liebe des Lebens gefunden habe.

Wir teilen schon jahrelang sehr viel und so auch unsere Hobbies im Ehrenamt, dadurch haben wir auch nach vielen gemeinsamen Diensten zusammen gefunden.

Viele Paare könnten nie miteinander arbeiten, würden sich teilweise sogar streiten, wir sind da anders. Wir verstehen uns bei Einsätzen blind, wissen was der andere will, ein Blick sagt bei uns vieles.

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Nr. 2: Ruhe oder Langeweile


Als ich angefangen habe als Dritte km Rettungsdienst zu fahren, war es mit mir oft sehr ruhig. Ich war eine Einsatzbremse.

Dies änderte sich irgendwann und gerade als ich als Fahrerin und Rettungssanitäterin unterwegs war, ging es echt zu. Eine Nachtschicht mit 12 Einsätzen oder eine KTW-SCHICHT mit 600 km ohne Fernfahrt.

In den letzten Wochen und Monaten änderte sich das immer wieder. Ich fahre auf den Außenwachen meist sehr wenig und auch in der Stadt viel weniger als meine Kollegen im Durchschnitt.

Doch wenn ich schon in meinen Hauptjob arbeiten war und im Rettungsdienst einspringe, dann fahren wir natürlich fast die ganze Schicht durch, sodass man ich nicht einmal zum Essen komme bzw. Was kaufen kann.

So ist eben das Gesetz der Serie im Rettungsdienst, daher mit allem und auch mit nichts rechnen.

Türchen Nr. 1 oder Überlegungen


Seit über 2 Jahren habe ich hier nichts mehr gepostet.

Dies lag oft an Zeitgründen, doch auch an vielen anderen Dingen.

Kennt ihr es, wenn man sich verändert und auch Die Welt außenrum anders ist. Genau dies war in den letzten Jshren der Fall, privat erst nicht glücklich, auch in Hilfsorganisation und Feuerwehr nicht alles immer so toll.

Also wollte ich was ändern, privat hat sich dies durch meine große Liebe des Lebens ergeben, doch was macht man dienstlich.

Feuerwehrtechnisch war dies bislang schwer und daher bin ich hier immer noch am Suchen des richtigen Weges. Wohin es hier geht, weiß ich noch nicht genau.

In der Hilfsorganisation hingegen war ich mir schnell sicher, dass es in Richtung Ausbilder geht. So einfach ist dies allerdings auch nicht, denn es wird hier leider nichtmal der Ausbilderschein aus der freien Wirtschaft anerkannt.

Die Richtung war schnell klar, nämlich angehende Sanitäter auszubilden, da ich für uninteressierte Erste Hilfe Kurse keine Lust habe bzw. hatte.

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Nachdenken


Seit mittlerweile 3 Monaten ist es hier sehr still geworden. Dies lag echt an verschiedenen Dingen.
Ich habe einfach in der realen Welt viel zu tun gehabt, hauptberuflich bin ich recht eingespannt, manchmal auch genervt, musste viel Vertretung machen. Dazu kommt mein geliebtes Ehrenamt, hier habe ich in den letzten Monaten wie bereits berichtet einiges an Verantwortung übernommen, ich gehöre nun zur Leitungsgruppe meiner Bereitschaft. Dort gab es gerade am Anfang viel dazu zu Lernen und zu organisieren. Daher habe ich mich in die Materialbeauftragtenrolle hineingefunden, alle Listen und alles an Material überarbeitet. Wir haben nun nichts verfallenes mehr, eine größtenteils einheitliche Ausstattung, zudem konnte ich mich in das Thema Medizinprodukte einarbeiten. Hier gibt es sehr viel rechtliche Problematiken, ich musste eigentlich von Null anfangen, es wurde nun alles geprüft und zudem erst einmal in Listen geordnet. Auch konnte ich von einem Sponsor neue Blutzuckergeräte anschaffen.
Diese „neue Arbeit“ macht mir viel Spaß, aber es kostet auch viel Zeit und Energie.
In den nächsten Wochen darf ich zusätzlich auch endlich einige Führungslehrgänge besuchen.

Dazu bin ich aber natürlich weiterhin regelmäßig Rettungsdienst gefahren oder habe besser sehr oft begleitet. Ich merke auf dem Rettungswagen, dass ich als Begleiter mittlerweile eine Routine entwickelt habe, die allermeisten Einsätze verlaufen daher sehr entspannt und ruhig. In kritischen Situationen bin ich aber immer noch froh, wenn ich einen erfahrenen Rettungsassistenten oder Notfallsanitäter an meiner Seite habe.
Da kommen wir auch zu einem ganz bestimmten Thema: Notfallsanitäter. (mehr …)