Krankenwagen

Türchen Nr. 8: Transport von Pflegepatienten bei Wohnungswechsel


Auch alte und pflegebedürftige Menschen ziehen manchmal um oder wechseln den Aufenthaltsort. Dies ist nicht so einfach wie bei fitten Menschen, die sich normal fortbewegen können.

Gerade ältere Menschen ziehen irgendwann von der eigenen Wohnung in ein Pflegeheim oder von einer Reha in eine feste Pflegeeinrichtung, auch ein Wechsel des Heimes kommt in Frage oder ein Umzug in eine andere Wohnung.

Das Gepäck bzw. die Einrichtung ist hier meist nicht das Problem, doch auch der Pflegepatient muss seine Wohnung wechseln. Dies geschieht sehr oft mittels Krankentransport.

Normalerweise übernehmen die Krankenkassen solche Kosten für den Transport nicht, d.h. die Leute müssen dies aus der eigenen Kasse bezahlen.

Es kommt dann eben ein Krankenwagen und transportiert den Patienten, hier eher „Kunde“, von A nach B. Medizinisch erforderlich ist der Transport meist nicht, aber oft nicht anders machbar.

Solche Wohnungswechsel werden von den Besatzungen nicht immer gerne gefahren, denn es muss oft auch noch sehr viel an Gepäck mitgenommen werden und dafür ist ein KTW nicht ausgelegt. Zudem haben die Kunden oft sehr hohe Erwartungen und Ansprüche.

Bei uns steht übrigens im nächsten Jahr ein Umzug eines ganzen Pflegeheimes an, denn dieses zieht von einem Altbau in ein neues Gebäude. Hier wird es für uns als Rettungsdienst sicherlich sehr viel Arbeit geben. Ich bin gespannt, wie dieser Umzug dann ablaufen wird.

Über den Wohnungswechsel hatte ich hier vor einigen Jahren schon einmal berichtet: Wohnungswechsel

 

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Adventskalender Tür Nr. 1: Adventskalender Rettungsdienst Feuerwehr Krankenwagen / Adventskalender für Rettungsassistenten


Auch in diesem Jahr wird es wieder einen virtuellen Adventskalender auf meinen Blog geben.

Ich finde dies zum Ende des Jahres ein schönes Ritual, welches mich auch ein bisschen auf das Jahr zurückblicken lässt. Gleichzeitig ist es schön zu sehen, welche Suchbegriffe die Leute hier so auf meinen Blog verschlägt.

Besonders in den letzten Wochen wurde oft nach Adventskalender für Rettungsdienst oder Rettungsassistenten oder auch Feuerwehr gesucht.

Ich persönlich denke, dass es sich hier eher um einen Kinderadventskalender mit ganz vielen Spielsachen handeln wird. Hier könnte ich mir echt gut vorstellen, dass es ganz schön viele Kleinigkeiten zum Spielen gibt. Angefangen vom kleinen Feuerwehrfahrzeug über einen Kinderhelm bis hin zu Utensilien aus einem Kinder-Arztkoffer wie Spritze, Stethoskop und Co. gibt es hier viele Ideen.

Mir selbst würde ich da eher andere Sachen wünschen, genau wie vor 2 Jahren steht immer noch ein gutes Stethoskop auf der Wunschliste, genauso wie eine neue Pupillenlampe oder eine Fleecejacke für die Wache. Gerne könnte ich auch meine Literatursammlung ergänzen. Dies würde allerdings ein teuerer Adventskalender werden, also eher ein Wunschtraum…

Meine Leser hingegen dürfen sich ab heute bis zum Heiligen Abend jeden Tag auf ein virtuelles Türchen mit einem Suchbegriff und einer passenden Erläuterung freuen.

Freitagsfüller


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1. Die Flasche mit Wasser steht immer als Erinnerung an ausreichendes Trinken griffbereit auf meinen Schreibtisch.

2. Ich hasse jegliche Krabbeltiere, insbesondere Spinnen.

3. Ich bezweifle, dass mein Arbeitgeber sich schnell entscheiden kann, ob ich bald in einen anderen Ort und eine andere Abteilung wechseln darf (Unsicherheit ist schon echt doof).

4. Nicht zu viel Hoffen und einfach realistisch Denken erspart einen oft eine Enttäuschung.

5. Wenn es kälter wird esse ich gerne Lebkuchen und Nüsse.

6. Mittlerweile ist es leider zu kalt ohne Socken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Ausklang des Abends zuhause , morgen habe ich eine Schicht auf dem Krankenwagen geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen Sanitätsdienst machen und zuhause aufräumen!

Die besondere Art der Einweisungen oder einfach was aufm KTW so üblich ist


Vor kurzem war ich zusammen mit zwei ebenfalls jungen Kolleginnen, die sich die Schicht teilten, auf dem Krankenwagen als Begleiterin unterwegs.

Hierbei habe ich in 12 Stunden 9 Transporte gefahren, ein durchschnittlicher Wert. Doch währendessen gab es gleich mehrere Situation, wo man einfach nur den Kopf schütteln kann bzw. muss.

Am Morgen verlief noch alles normal, wir sind insgesamt 4 Transporte gefahren. Von der Einweisung über die Ambulanzfahrt bis hin zur Entlassung.

Nerviger wurde es jedoch am Nachmittag. Nach einer kurzen Pause auf der Wache, bei der noch die Datensätze für die Krankenkasse im PC nachbearbeitet werden mussten und ein schneller Kaffee getrunken werden konnte, ging es weiter.

Wir wurden von der Leitstelle zu einem Transport ins Krankenhaus alarmiert. Es sollte wohl um starke Schmerzen nach einer Rippenfraktur gehen. Die Papiere wären beim Patienten vor Ort.

Angekommen in der Außengemeinde wurden wir bereits von der Tochter der Patientin erwartet. Sie brachte uns zu der ca. 70-jährigen Patientin, die bereits voll angezogen in der Küche auf uns wartete. Der einweisende Arzt hatte die Papiere wie angekündigt da gelassen. Es war ein perfekt ausgefüllter Transportschein vor Ort, dazu aber leider keine Einweisung ins Krankenhaus, sondern eine Überweisung zu einem Orthopäden, wohl gemerkt von einem orthopädischen Facharzt, der als Bereitschaftsarzt vor Ort gewesen ist. (mehr …)

Freitagsfüller


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1.  Ich erinnere mich genau  wie ich vor mittlerweile drei Jahren mein Klinikpraktikum absolviert habe, Wahnsinn und jetzt gehts weiter .

2.  Mein Ziel für die nächsten Monate: wieder mehr Sport treiben, los geht’s!

3.  Unglaublich wie schnell ein Mensch von uns gehen kann, einfach nur schockierend.

4.  Wenn man es nur wirklich geht alles (naja fast alles).

5.  Sagen wir mal  in genau 6 Monaten ist meine Rettungsassistentenprüfung vorbei .

6.   Jeden Tag dieser Woche hatte ich Angst zu verschlafen, doch dann bin ich doch rechtzeitig aufgewacht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Leitstellenschicht und danach einen gemütlichen Abend, morgen habe ich eine Schicht auf dem Krankenwagen sowie ein Treffen mit einer guten Freundin geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen und ein bisschen Zeit mit der Familie verbringen!

Türchen Nr. 21: Krankenwagen fahren lernen


Diesen Suchbegriff kann man verschieden verstehen. Ich möchte euch ein bisschen was über die notwendigen Ausbildungen erzählen, um Kranken- bzw. Rettungswagen fahren zu dürfen.

Zunächst einmal muss man einen Lehrgang bzw. eine Ausbildung machen, um als Fahrer bzw. Begleiter im Rettungsdienst aktiv sein zu dürfen.

Bei uns heißt dies, dass der Fahrer mindestens die Sanitätsdienstausbildung benötigt, dies stellt aber bereits eine Ausnahme dar und dient als Eisntiegsqualifikation. Auch um als Dritter mitfahren zu dürfen, muss man eine solche Ausbildung in der Hilfsorganisation absolviert haben.

Normalerweise liegt die Fahrerausbildung mindestens beim Rettungsdiensthelfer. Die LEute haben sich also in 160 Stunden Lehrgang mit Theorie und Praxis der Notfallmedizin auseinadergesetzt.

Als Begleiter bedarf es auf dem Krankenwagen mindestens der Rettungssanitäterausbildung, also160 Grundlehrgang Rettungsdienst zusammen mit 160 Stunden Klinikpraktikum sowie 160 Stunden Rettungswachenpraktikum. Am Ende steht eine 40-stündige Abschlusswoche mit schriftlicher, mündlicher und praktischer Prüfung.

Um auf dem Rettungswagen begleiten zu dürfen bedarf es der Rettungsassistentenausbildung. Dies ist die eigentliche Berufsausbildung im Rettungsdienst und dauert in Vollzeitform 2 Jahre.

Doch zusätzlich zur rettungsdienstlichen Qualifikation ist natürlich der geeignete Führerschein erforderlich. Auf dem KTW ist dies der normale Führerschein der Klasse B. Diesen sollte man mindestens 1 Jahr besitzen.  Für den Rettungswagen ist ein kleiner LKW-Führerschein, also der C 1 erforderlich, da dieser ca. 4,7 bzw. 5,5 Tonnen wiegt. (mehr …)