Nachtschicht

Türchen Nr. 2: Nachtschicht im Rettungsdienst Zahnbürste mitnehmen?


Dies fand ich eigentlich echt eine interessante Frage.

Ich selbst fahre des öfteren am Wochenende eine lange Nachtschicht im Rettungsdienst. Dabei habe ich noch nie so richtig über eine Zahnbürste nachgedacht. Dies liegt wohl aber auch daran, dass ich auf eine Stadtwache fahre und zum Schlafen gerade am Wochenende wenig Zeit bleibt.

Ich selbst habe in meinen sehr kleinen Spint immer eine Box mit persönlichen Dingen, dazu gehört auch eine Mini-Kulturtasche mit Utensilien wie Duschgel, Shampoo oder Creme und Deo-Spray. Schließlich kommt es im Dienst auch einmal vor, dass man Duschen gehen muss oder sollte. Auch manch andere persönliche Dinge befinden sich in meinen kleinen Schrankfach. Ich habe für die Nächte auch immer Schlafsack, Decke und Kissen dabei.

Allerdings habe ich keine Zahnbürste im Nachtdienst dabei, da ich noch nie das Bedürfnis des Zähneputzens im Nachtdienst hatte. Gerade im Dienst isst man anders als sonst und auch einmal zu jeglichen Nachtzeiten und somit hätte das Zähne putzen eh wenig Sinn.

Übrigens habe ich bei mir auf der Wache auch noch nie einen Kollegen mit einer Zahnbürste gesehen.  Ich kann mir aber vorstellen, dass man eine dabei hat, für den Notfall oder wenn man am Morgen nicht nach Hause fährt, sondern noch irgendetwas unternimmt.

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef011570569c3f970b 

1.   Heute ist  schon wieder Freitag, die „Woche rennt“…

2.  Ich liebe den Frühling und besonders die vielen Blüten .

3.  Schade, dass so viele Menschen unschuldig beim Flugzeugabsturz sterben mussten, nur wegen einem „Idioten“.

4.   In unserer Gemeinschaftsküche im Büro findet sich meistens etwas, wenn ich einen Snack möchte.

5.   Gib mir  zu viel süße Cola oder Limo und ich werde unerträglich aufgedreht (Zuckerschock).

6.   Bei manchen Situationen mit Patienten könnte ich herzhaft lachen. (muss man sich aber meist dennoch verkneifen)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine Schicht in der Leitstelle, morgen habe ich wieder eine Nachtschicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, Zeit mit den Liebsten verbringen und etwas aktiv sein!

Die erste Schicht als „inoffizielle“ RA-Praktikantin


Nachdem ich mein Ergebnis der Rettungsassistentenprüfung bekommen habe, bin ich bald wieder eine Schicht auf dem Rettungswagen gefahren. An diesem Samstag Nacht sollte ich mit einem erfahrenem Lehrrettungsassistenten eingeteilt sein. Zu Schichtbeginn unterhalten wir uns kurz und er meint, dass ich ja die Prüfung bestanden habe und somit heute dann auch begleiten dürfte, wenn es der Einsatz zulässt. Somit wollte er mich wie eine Rettungsassistentin im Praktikum behandeln, mir fehlt ja nur der offizielle Akt meines Rettungsdienstleiters.

Ich übernahm also bei der Schichtübergabe den Schlüsselbund und die Checkliste sowie Piepser und das Tablett zur Datenübergabe als Begleiterin. Wir checkten unseren RTW und ich machte heute eben alles, was der Begleiter sonst so macht. Also die Anmeldung, das Checken der MPG-Geräte und den ganzen Schreibkram.

Danach blieb auch keine Zeit sich noch ein wenig zu unterhalten, denn unser Melder ging sofort. es sollte sich um einen Transport in eine Uniklinik handeln, also eine Fernfahrt. Dies nahm mir auf jeden Fall gerade ein wenig die Nervosität, denn es war ja kein Notfall, sondern ein Krankentransport.  Die Leitstelle fragte uns auch noch, ob wir mit dem RTW fahren wollen oder einen Krankenwagen nehmen. Wir entschieden uns für den Rettungswagen, denn die Patientin sollte wohl nicht ganz so stabil sein.

Mein Kollege fuhr mit dem RTW zur Einsatzstelle, also der Wohnung der Patientin. Diese sollte mit einer Zustandsverschlechterung bei bekannter Lebererkrankung nun in eine Uniklinik transportiert werden müssen. An der Wohnung angekommen, wartete bereits fast die gesamte Familie auf uns. Der erfahrene Rettungsassistent hielt sich zurück und ich versuchte die Führung zu übernehmen. Wir stellten uns vor und die ca. 40 Jahre alte Patientin wartete bereits mit gepackten Koffern auf uns. Sie war sichtlich erschöpft, doch konnte sich noch laufen und schien stabil zu sein. Sie erzählte uns ein wenig über den Grund der Fahrt und wir gingen zusammen mit ihr zum RTW. Dort wollte sie lieber sitzen als liegen. Gleichzeitig habe ich gleich einmal den Blutdruck und Puls gemessen, denn es war eine Kreislaufschwäche bekannt, besonders bei langen Fahrten.

Aktuell war unsere Patientin jedoch stabil. Ich setzte mich hinten zu der sehr netten Dame und mein Kollege fuhr den RTW. Der Transport in die nächstgelegene Uniklinik verlief ohne Probleme. Weiterhin habe ich den Kreislauf überwacht und mich mit der Patientin gut unterhalten. Nach einer guten Stunde Fahrt sind wir schließlich an der Klinik. Der Transport verlief echt total unproblematisch. Allerdings müssen wir in der Uniklinik mit der Patientin einen recht weiten Weg laufen (die Dame möchte unbedingt laufen und nicht in einen Rollstuhl gefahren werden) und hier macht sich der schlechte Allgemeinzustand dennoch wieder bemerkbar. Schließlich können wir die Patientin in der Zentralen Notaufnahme dem Pflegepersonal sowie dem diensthabenden Internisten übergeben und verabschieden uns.

Auf der Rückfahrt können sich mein Kollege und ich endlich etwas unterhalten, ein bisschen Pause machen und uns beim goldenen M stärken. Man weiß ja nicht, was die Nacht noch so mit sich bringen würde.

Als wir uns wieder im eigenen Leitstellenbereich zurück melden, kommt wirklich sehr bald der nächste Notfalleinsatz. (mehr …)

Freitagsfüller zwischen den Jahren


6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1.  Als ich heute morgen aus dem Fenster schaute konnte ich einen wunderschönen Sonnennaufgang beobachten.

2.  Die ganze Geschenkeumtauscherei macht für mich überhaupt keinen Sinn.

3.  Das schönste Geschenk waren für mich ein paar sehr schöne Kleinigkeiten von bzw. für meine(n) Liebsten (auch die größeren Geschenke sind natürlich toll gewesen).

4.  Nach Silvester hat das große Fressen ein Ende und ich esse einfach ein bischen weniger.

5.  Glaubst du an Gott bzw. Schickseal?

6.  Wenn ich diesen Freitags-Füller ausgefüllt habe werde ich mit meiner Familie Schoko-Fondue essen, einfach nur lecker 😉.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Familienabend, morgen habe ich wieder einmal eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen, entspannen und ein bisschen Lernen!

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1.  Heute wird wieder ein heißer Tag mit viel Sonnenschein.

2.  Ich liebe Erdbeeren mit frischer Schlagsahne.

3. Ich hatte gute Vorsätze bezüglich der Vorbereitung auf mein Examen, doch leider lässt sich nicht immer alles so gut umsetzen.

4. Am See sieht man hier den schönsten Sonnenuntergang.

5.  Zum Frühstück gibt es die nächsten Wochen wieder ein Frühstücksbuffet und trotzdem esse ich fast jeden Tag das gleiche.

6.  Über meine sehr anstrengenden, prüfungsnervigen Kommilitonen habe ich mich gestern geärgert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Tagesausklang auf der Terrase, morgen habe ich wieder eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen geplant und Sonntag möchte ich bei unseren Wiesenfestumzug mitlaufen und danach das Wetter genießen!

Samstag Nacht Wahnsinn


Regelmäßig fahre ich mindestens einmal im Monat eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen, meist Samstag Nacht, so auch letzte Woche. Zunächst einmal begann die Nachtschicht auf dem RTW mit der Übergabe der Kollegen an meinen Begleiter, einem eher ruhigeren Rettungsassistenten, und mich als Rettungssanitäterin und Fahrerin. Es gab bereits einiges aus der Tagschicht zu berichten, zum einen waren einige kleinere Dinge am Fahrzeug beschädigt und zum anderen war am Tag viel losgewesen.

Der Plausch endete doch bereits mit der Anmeldung bei der Leitstelle, denn diese hat bereits einen Einsatzauftrag für uns. Wir checken schnell noch das Fahrzeug und Equipment, da es eine Dialyse-Rückfahrt ist und somit die Dringlichkeit nicht ganz so hoch ist. Wir fuhren also zum Klinikum und gingen dort mit der Trage zur Dialyse-Station, um den Patienten abzuholen und nach Hause zu fahren.

Der Patient ist jedoch auf dem ersten Blick in einem sehr schlechten Allgemeinzustand. Nach der Abklärung mit dem diensthabenden Arzt sowie den Angehörigen verbleibt der ältere Herr in der Klinik und wir fahren wieder zurück zur Wache. Bei dem Transport wäre nämlich weder mir noch meinen Kollegen recht gewesen, da man nicht will, dass es bei einer solchen Rückfahrt zum (erwartungsgemäßen) Zwischenfall und evtl. sogar zur Reanimation kommt.

Danach ist es sehr ruhig. Es bleibt also für meinen Kollegen Zeit sein Auto zu waschen. Ich schaue ein bisschen im Internet herum. Doch irgendwann holt mich mein Kollege, denn wir müssen ausrücken. Mein Melder hatte nicht ausgelöst, seiner schon. Auch sowas kommt schon einmal vor und so rücken wir aus. Es ist allerdings kein Notfall, sondern eine Gebietsabsicherung, mitten in einem kleinen Dorf. Dieses liegt ziemlich gut zwischen den Wachen und somit warten wir dort, entweder auf einen Alarm oder dass wir wieder nach Hause dürfen. Nach gefühlten 5 Stunden  (in echt aber nur ca. 1 Stunde) meldet sich die Leitstelle bei uns und wir fahren zurück zur Wache.

Nachdem wir wieder zurück auf der Rettungswache sind folgt der gemütliche Teil des Abend. Wir machen es uns zusammen mit den Kollegen der Gegenschicht auf der Couch gemütlich.  Es ist bisher für einen Samstagabend ungewöhnlich ruhig, irgendwie kein gutes Zeichen. (mehr …)