Lernen

Es wird langsam ernst… auf dem Weg zur Rettungsassistentin


Sehr bald ist mein Abschlussgespräch zur Rettungsassistentin. Der letzte Schritt auf den Weg zur Rettungsassistentin steht also an.

Ich werde von Tag zu Tag etwas nervöser. Dabei habe ich fast keine Zeit zum Wiederholen, denn zuhause wird fleißig renoviert und dies ist echt anstrengend genug. Gleichzeitig sagen mir eigentlich alle Kollegen und Freunde, dass ich mir keine Sorgen machen brauche und das Gespräch für mich bestimmt einfach sein wird. Ich selbst mache mir natürlich schon Druck, möchte mich nicht blamieren und eine gute Abschlussleistung liefern. Schließlich werden neben dem zuständigen Notarzt auch die gesamt Rettungsdienstleitung und mein Lehrrettungsassistent im Gespräch anwesend sein und mir Fragen stellen.

Auf jeden Fall freue mich auch auf den Abschluss. Seit nunmehr 5 Jahren bin ich im Rettungsdienst aktiv. Immer neben dem Studium und Beruf und dabei wollte ich einfach immer mehr lernen und können. Mittlerweile bin ich auch froh, wenn ich endlich mal fertig bin. Klar gibt es in ferner Zukunft das Thema Notfallsanitäter, doch erst einmal Rettungsassistentin sein.

Auch denke ich gerade mal wieder recht viel nach, bin am überlegen. Ich habe an mich selbst hohe Erwartungen und möchte diese nach außen hin erfüllen. Gerade als Rettungsassistentin trägt man viel Verantwortung. Da will ich als nebenberufliche Mitarbeiterin den Hauptamtlichen Kollegen nicht nachstehen und mein Ziel ist es natürlich, genauso gut zu sein.

Unser Dienstplanersteller freut sich jedoch bereits jetzt mich als Assistentin einsetzen zu können. Ich selbst würde mich noch etwas sicherer fühlen, zunächst noch mit anderen Assistenten zu fahren. Aber dies wird auch erst Thema, wenn ich dann meine Urkunde beantragt und erhalten habe.

In diesem Sinne werde ich bald über das Abschlussgespräch berichten.

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1.   Das Zimmer zuhause, welches wir renovieren, ist endlich fast fertig .

2.   Rettungsdienst ist eindeutig meine Leidenschaft.

3.   Der Abschied von geliebten Menschen ist immer schwer.

4.    Nun muss ich dringend noch Lernen, so ganz auf die Schnelle.

5.    Ich könnte mal wieder einen ganzen Tag einfach nichts sinnvolles tun.

6.    Langsam fliegt das Herbstlaub vor meinem Küchenfenster.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend nach einer Leitstellenschicht, morgen habe ich eine lange RTW-Schicht geplant und Sonntag möchte ich gute Bekannte besuchen, hoffentlich gut Essen und einen schönen Tag in einer tollen Stadt verbringen!

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1.   Stress ist was man selbst empfindet und was sich aus manchen Situationen selbst entwickelt.

2.  Die Reaktion und das Anspruchsdenken mancher Bürger in Bezug auf dem Rettungsdienst ist mir absolut unverständlich.

3.  Jetzt könnte alles in meinem Leben plötzlich viel einfacher und zeitlich lockerer werden.

4.  Eine Fortbildung kann noch so interessant sein, manchmal ist sie persönlich für einen nur blah blah.

5.   Zuerst war ich hauptberuflich todunglücklich, dann war es ok und innerhalb eines Tages ist alles super.

6.  Immer mehr Politiker und ihre Handlungen sind ein schlechtes Beispiel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen ruhigen Abend zuhause nach einer langen Fortbildungswoche, morgen habe ich eine Schicht auf dem KTW geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen und einfach glücklich sein!

Die Ende der Ausbildung und die Rettungsassistenten-Prüfung


Die letzten Monate sind wahnsinnig schnell vergangen. Eigentlich wollte ich über jedes Ausbildungswochenende einen Artikel schreiben, doch leider habe ich dies gerade in letzter Zeit nicht mehr geschafft. Es gab tausend Dinge im Privatleben, in meinen Hauptjob und auch bei der Ausbildung zu organisieren, zu erledigen, dabei mit einigen Rückschlägen fertig zu werden und dennoch nach vorn zu sehen.

So rückte die Abschlussprüfung immer näher und gerade als ungefähr einen Monat vor Prüfungsbeginn das offizielle Schreiben von der Schule mit der Zulassung zur Prüfung durch die Regierung und allen wichtigen Informationen und Zeiten per Post kam, war die heiße Phase endgültig eingeleitet.

Mir war klar, dass in den letzten Wochen die Wiederholung und das Vertiefen des Wissens sehr schwierig sein wird, da ich einfach zwischendurch zu wenig gelernt hatte. Doch ich brauche irgendwo auch den Druck, um gut lernen zu können. Dieser war nun definitiv vorhanden, beste Bedingungen um zu lernen (wohlgemerkt immer nach dem normalen Arbeitstag, am liebsten am See oder im Garten).

Aus meinem Umfeld kam viel Motivation. Alle waren sich sicher, dass ich diese Prüfung erfolgreich meistern würde. Doch leider verstärkt dies auch den Druck auf einen selbst.

Jeden Tag habe ich versucht nach Themengebieten etwas zu wiederholen oder überhaupt erst zu lernen. Beschränkt habe ich mich hauptsächlich auf die Hauptthemengebiete. Die kleinen Fachgebiete der Notfallmedizin habe ich höchstens noch einmal durchgelesen. Meine Zusamenfassungen haben mir dabei am Ende viel geholfen.

Auch einen kleinen Kurzurlaub habe ich mir selbst noch gegönnt, um die letzten drei Wochen danach etwas erholter an die Lernerei gehen zu können. In den letzten beiden Wochen vor der Prüfung habe ich dann versucht mich aus vielen Dingen ausklinken und auf das Wesentliche, nämlich die Prüfung, zu konzentrieren.

Das letzte verlängerte Ausbildungswochenende stand dann noch einmal im Zeichen des Wiederholens und des Übens in den eigentlichen Prüfungsgruppen. (mehr …)

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1. Heute Abend werden wir hoffentlich Frankreich besiegen und ins Halbfinale der Fußball-WM einziehen..

2. Ich bin echt froh, wenn das Lernen für die Rettungsassistentenausbildung endlich ein Ende hat.

3. Ob man besser Urlaub nehmen sollte um zu Lernen und das Wetter zu genießen? (geht leider aber nicht, weil die Kollegin Urlaub hat und ich noch einen Auszubildenden zu bespaßen habe)

4. Rindersteaks auf dem Punkt gebraten schmecken echt toll auf dem Grill.

5. Wenn es (alles) stimmt, dann ist mein Terminkalender die nächsten Wochen voll und hoffentlich gut geplant.

6. In der Wohnung sitzen bei diesem Wetter geht ja gar nicht.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein hoffentlich gutes Fußballspiel während einer Leitstellensschicht, morgen habe ich wieder einmal Rettungsassistenausbildung geplant und Sonntag möchte ich ein fast letztes Mal zur Rettungsassistentenausbildung!

„Die Trauma-Woche“ auf dem Weg zur Rettungsassistentin – Teil 3


Am Freitag Morgen sollte es mit den Fachvorträgen nach ITLS weitergehen. Abwechselnd hielten zwei Instruktoren die einzelnen  Kurzvorträge, die sich jeweils an den Kapiteln des ITLS-Traumabuches orientieren.

Es ging dabei zum einen um die einzelnen Traumata wie Schädel-Hirn-Trauma, Bauchtrauma oder Wirbelsäulentrauma. Hier wurde zunächst kurz die Anatomie  und Physiologie wiederholt, danach auf die Pathophysiologie mit den Verletzungsformen eingegangen und am Ende stand der wichtigste Punkt: die Versorgung mit allem, was man beachten muss.

Zum anderen sind wir auf spezielle Patientengruppen und Notfälle eingegangen: angefangen von der Schwangeren über Kinder bis hin zu alten Menschen. Des Weiteren ging es um Randthemen, die mit der Traumaversorgung zusammen hängen wie Reanimiation oder Verbrennung. Hier hörten wir vieles bekannte aus der allgemeinen Versorgung, doch wir gingen eben auch immer auf die Besonderheiten ein. Teilweise wurde dies immer sehr aktiv im Gespräch erarbeitet.

Insgesamt hatten wir nach den zwei Vormittagen mit den Vorträgen über ITLS das komplette Lehrbuch noch einmal durchgegangen. Besonders für alle, die das sehr umfangreiche Buch nicht komplett gelesen haben, war dies ein großer Vorteil. Was die Theorie der Traumaversorgung anging, waren nun alle mehr oder weniger sehr fit.

 

Nachmittags sollten dann die Vorträge praxisnah umgesetzt und geübt werden.

So ging es zunächst an die Patienteneinschätzung. Hier übten wir ganz langsam zunächst einen Fall komplett durch, um ein Gefühl für den Algorithmus zu bekommen und Fragen bzw. Probleme zu klären. Hauptaugenmerk wurde natürlich hier auf die Einschätzung des Patienten und die richtigen Entscheidungen gelegt. Es ging einfach darum einen roten Faden reinzubringen und die Dinge zu behandeln, die den Patienten als ersten Töten würden.

So langsam merkten wir, dass der Algorithmus kein Hexenwerk ist, aber man eben einfach üben muss, um richtig rein zu kommen. Jeder von uns bekam hier auch die Möglichkeit zu mindestens einmal an einem Fallbeispiel mitzuwirken.

Danach ging es weiter mit den Skill-Stationen, wo wir einzelne Fähigkeiten üben sollten. An den verschiedenen Stationen ging es um dabei zum einen um venöse und intraossäre Zugänge.

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