Einsatzberichte 


Nach meiner Rettungssanitäter-Ausbildung hatte ich hier bereits meine Berichte veröffentlicht, welche ich im Rahmen des Rettungswachenpraktikums geschrieben habe.

Während meines Anerkennungsjahres als Rettungsassistentin im Praktikum musste ich wieder Berichte schreiben. Dieses mal natürlich um einiges ausführlicher.

Bislang sind die Einsatzberichte nicht veröffentlicht worden. Doch ich denke, dass ich auch meine Blogleser daran teilhaben lassen sollte.

Die Berichte sind jedoch sehr ausführlich. Dazu kommen wieder Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild.

Insgesamt habe ich mit den gesamt 16 Berichten viele Stunden verbracht, denn ich wollte über „gute“ Einsätze mit für mich relevanten Erkrankungen schreiben. Diese Mühe sieht nur eben ansonsten niemand mehr und daher habe ich mich mit einem gewissen Abstand dazu entschieden, diese Berichte hier zu veröffentlichen.

Ab nächster Woche wird es daher wieder wöchentlich einen Bericht mit dem dazu gehörigen Informationen zum Krankheitsbild geben.

Bitte beachtet aber, dass die Informationen nur eine Zusammenstellung sind und keine wissenschaftliche Abhandlung. Ihr dürft sie gerne als Anregung nutzen, aber bitte nicht abschreiben.

Des Weiteren bin ich natürlich immer offen über meine Einsatzberichte zu diskutieren, denn die Einsätze sind nicht immer perfekt verlaufen und auch die Hintergründe dürfen gerne ergänzt werden.

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef01a3fd0e902d970b-800wi

1.  Es mag ja sein, dass es schwierige Menschen / Führungspersonen gibt, aber so etwas wie letzte Woche muss ich mir und meiner Familie nicht antun

2.   Meine Arbeit läuft ganz gut .

3.   Das Stichwort ist Veränderung und Neues.

4.   Ehrenamt ist einfach mein Hobby .

5.   Die letzte Person, die ich umarmt habe war meine Mama!

6.   Im Herbst kommt jetzt bei wieder die Zeit für kalte Füße.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend nach einer langen Woche in meinen Nebenjob, morgen habe ich  Leistungsprüfung in der Feuerwehr geplant und Sonntag möchte ich Shoppen, ein bisschen Malern und Zeit mit der Familie verbringen!

Persönliche Veränderungen und Ausblick


Ich bin noch immer jung und daher möchte ich auch noch immer etwas neues machen, etwas neues Lernen.

Ursprünglich wollte ich daher bald einen Master-Studiengang für Management im Gesundheitswesen beginnen. Doch für diesen Fernstudiengang hätte ich sehr viel eigenständig lernen müssen und dies schaffe ich gerade nicht wirklich (Motivation zum selbstständigen Durcharbeiten von Studienbriefen nach der normalen Arbeit ist echt schwierig).

Daher habe ich mich nun für etwas ganz anderes entschieden. Ich gehe bald noch einmal zur Schule und mache eine hauswirtschaftliche/ soziale Ausbildung. Diese kann ich neben meinen Bürojob machen und der Unterricht ist jeweils einen Tag in der Woche. Ich freue mich darauf. Es ist eben wieder etwas neues, ganz anderes. Doch auch für meinen Hauptberuf und den Rettungsdienst werde ich davon profitieren können. Zudem kann ich so auch die Ausbildereignung erwerben.

Dies heißt jedoch auch, dass ich unter der Woche nicht mehr einmal in der Woche eine Spätschicht im Rettungsdienst fahren kann. (mehr …)

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef011570569c3f970b

1.  Was meint ihr zum Thema sinnlose Notfalleinsätze?

2. An der Kommunikation mancher Kollegen hat sich nichts verändert.

3. Der Begriff Chaostag hat heute wirklich seinen Ruf verdient.

4.  Die Frage nach den wirklich wichtigen Dingen ist eine interessante Frage.

5. Die letzten Sommertage waren für mich sehr schön.

6.  Fruchtsecco mit Granatapfel ist für mich der Lieblingsdrink dieses Sommers.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend nach einem chaotischen Tag, morgen habe ich eine Schicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich einen etwas ruhigeren Tag verbringen!

Freitagsfüller 


6a00d8341c709753ef011570569c3f970b

1. Ich bin wirklich gespannt auf unsere große Übung beim Zeltlager.

2. So eine Woche Urlaub ist schon beruhigend.

3. Wäre nächste Woche Weihnachten, dann müsste ich noch schnell Geschenke kaufen, Lebkuchen gibt’s ja schon.

4.  Ein Sofa auf der Terrasse ist sehr bequem .

5. Wenn ich an Paris denke, dann fällt mir als erstes der Eiffelturm ein.

6. Man nehme etwas Ausbildung , füge ganz viel Kameradschaft dazu , und fertig ist das Zeltlager meiner Hilfsorganisation.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Wiedersehen von vielen guten Bekannten, morgen habe ich ganz viel Ausbildung und Übung beim Zeltlager sowie gelebte Kameradschaft geplant und Sonntag möchte ich noch einmal Spaß beim Zeltlager haben!

Verkehrsunfall in der Wohnung oder in Dresden?


In meiner letzten Nachtschicht wurden mein Kollege und ich zu einem Notfalleinsatz der etwas anderen Art alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall in Dresden oder doch bei uns in der Stadt.  Es hieß von der Leitstelle, dass unsere Patientin in Dresden (also ziemlich weit weg) einen Unfall hatte und es ihr nun nicht gut gehe, die Einsatzstelle war jedoch in einer Wohnung.
Auf der Anfahrt machten wir uns schon echt Gedanken, was da los sein könnte, so richtig akut wohl aufgrund der Entfernung nicht.
Kurz vor der Einsatzstelle wurde daraus noch ein Notarzteinsatz, da die Patientin jetzt laut den Angehörigen bewusstlos sein sollte.

An der Einsatzstelle angekommen wartete bereits eine Verwandte auf uns und brachte uns in die Wohnung. Dort lag unsere ca. 18-jährige Patientin im Flur. Eine Schwester von ihr sitze hinter ihr und stützte die junge Dame. Auf meine Ansprache reagierte sie, allerdings öffnete sie die Augen nicht. Auf Nachfragen hin wurde die Situation endlich aufgeklärt. Es handelte sich wohl um einen schweren Verkehrsunfall vor einigen Stunden in Dresden. Fast die ganze Familie war in einen PKW Unfall mit Überschlag beteiligt, alle wurden dort im Krankenhaus untersucht und sind auf eigene Verantwortung nach Hause gegangen. Jetzt ging es der einen Schwester eben recht schlecht, doch die ganze Familie war sehr aufgebracht. Es wurde Panik wegen einer möglichen Hirnblutung verbreitet (diese war aber im Krankenhaus wohl bereits ausgeschlossen worden).

Mein Kollege und ich entscheiden uns für einen zügigen Transport mithilfe Tragestuhl in den RTW, um uns dort endlich in Ruhe um die Patientin kümmern zu können. In der Wohnung selbst herrschte sehr viel Hektik und eine wirkliche Versorgung war im Flur nicht möglich. Zuvor wurden natürlich die Vitalwerte gemessen, welche alle im Normalbereich lagen. Die Patientin war zwar die ganze Zeit wach, doch das Augenöffnen war schwierig, genauso wie jegliche Mithilfe beim Umlagern.

Wir transportierten die Patientin also nach unten in den RTW. (mehr …)