Zeit

Stressige Zeiten und Verantwortung übernehmen


Seit Wochen war es hier auf dem Blog sehr ruhig und bin ich nicht mehr dazu gekommen etwas zu veröffentlichen. Dies lag nicht daran, dass ich nichts erlebt hätte, sondern an neuen Herausforderungen.

Im letzten Jahr habe ich die Ortsgruppe meiner Hilfsorganisation gewechselt. Ich bin jetzt in der Stadt, wo ich auch überwiegend auf der Wache Rettungsdienst fahre. Dies lag an verschiedenen Gründen. Der Wechsel war organisatorisch nicht leicht und ich habe lange gezögert, doch es war der richtige Schritt und vielleicht habe ich sogar fast zu lange gewartet. In meiner neuen Bereitschaft kenne ich fast alle schon lange, denn ich habe dort bereits viele Dienste mitgemacht. Somit war das Einleben recht einfach, da ich bereits zuvor integriert war.
Nach nur ein paar Monaten wurde ich auch angesprochen, ob ich nicht auch eine Leitungsposition besetzen möchte. Hier habe ich echt überlegt, doch irgendwie wollte ich mich wirklich mehr einbringen. Selbst wäre ich hier nicht auf die Idee gekommen, doch ich wurde vorgeschlagen und eben auch angesprochen und von einigen Leuten ermutigt. Ich wurde zwar ganz knapp nicht auf einen gewählten Posten gebracht, doch ich bin dafür ins erweiterte Leitungsteam berufen worden.

Nun bin ich seit ca. 2 Monaten für das Material, die Medizinprodukte und auch unsere große Veranstaltungshalle verantwortlich. (mehr …)

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Die Frage nach dem Warum


Immer wieder werde ich von Bekannten und Freunden, aber auch von Arbeitskollegen gefragt, was mich zum Rettungsdienst gebracht hat und auch warum ich dort noch eine Berufsausbildung gemacht habe.

Die meisten meinen dazu auch, dass sie das ganze so nicht könnten bzw. mich dafür bewundern.

Für mich selbst ist dies keine große Sache und ich bin hier einfach hinein gewachsen. Von Klein auf war ich bei meiner Hilfsorganisation oft bei Veranstaltungen durch meine Eltern dabei. Irgendwann einmal hat es mich jedoch aber nicht mehr sonderlich interessiert, offizielles Mitglied war ich zu dieser Zeit nicht.

Doch es gab ein Schlüsselerlebnis in der Schule. Ein Schulfreund ist in der Klasse rückwärts vom Stuhl gefallen und hatte eine Kopfplatzwunde und Gehirnerschütterung. Ich war direkt daneben, doch wusste nicht wirklich, wie ich ihn helfen konnte. Der Schulsanitätsdienst hat hier eine super Erstversorgung gemacht. Danach wollte ich nie mehr so hilflos daneben stehen und bin ebenfalls zu unserem Schulsaniätsdienst dazu gegangen.
Dabei hat mir ein Erste-Hilfe-Kurs nicht gereicht, so bin ich doch wieder zu der Hilfsorganisation und habe dort die Sanitätsausbildung gemacht.
Danach bin ich bei einem Zeltlager zum ersten Mal wirklich näher mit einem Rettungswagen zusammen gekommen, durfte als Dritte bei einer Übung mitfahren und einen Tag Ausbildung damit erleben.

Nach dem Abitur hatte ich schließlich ein bisschen mehr Zeit und habe angefangen als Dritte im Rettungsdienst mitzufahren, erst Krankenwagen, dann RTW. Jetzt ging alles sehr schnell, viele neue Dinge, viele Schichten und zunächst die Rettungshelfer, dann die Rettungssanitäterausbildung, alles neben dem Studium. Ich musste mich dabei immer strukturieren, Zeitpläne und Terminkalender waren wichtig, denn ansonsten hätte dies nicht funktioniert.
Es war aber auch eine Abwechslung, ich konnte mit dem einen vom anderen quasi abschalten, eben etwas ganz anderes tun oder lernen.

Doch ich wollte immer noch mehr, war nicht immer zufrieden, mehr Lernen und Können. So kam der Entschluss die Ausbildung zur Rettungsassistentin nebenbei zu machen, neben einem Vollzeitjob in einer fremden Stadt.
Hierbei war die Organisation und Struktur noch viel wichtiger, ich habe teils viele Tage am Stück für die Ausbildung verplant, genaue Einteilung im Terminkalender zwischen Arbeit, RA-Ausbildung und Klinikpraktikum, dazwischen immer wieder RTW fahren und ein bisschen Freizeit gab es auch noch.
Des war nicht immer leicht, dieses Jahr, doch ich habe es geschafft, mich gefreut, als es vorbei war, viel dazu gelernt, viele Stunden mit meinem RA-Kurs verbracht.
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Freitagsfüller


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1.  Heutzutage kann man  gar keine richtig besinnliche Adventszeit mehr verbringen.

2.  Zur Zeit sind die Tage sehr grau und deswegen bringe ich mit viel Kerzen Licht in den Tag und den Abend.

3.  Whats App  benutze ich eigentlich gerne, aber leider spinnt die App bei mir in letzter Zeit total oft.

4.  Für manche „Mädchensachen“ hatte ich nie Interesse, wie z.B. Ballett.

5.  Mein Adventskranz ist in diesem Jahr riesig und wird gerade fertig dekoriert.

6.  Am liebsten würde ich JETZT einen Urlaub machen und dabei das ganze Wohlfühlprogramm nutzen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Bowling spielen, morgen habe ich eine Nachtschicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich einen ruhigen Adventssonntag verbringen!

Freitagsfüller


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1. Mein lieber Schwan, gestern ist mein Herz im Dreieck gesprungen (vor Freude und Erleichterung).

2. Am liebsten trinke ich einen heißen Tee oder Kaffee zum Aufwärmen.

3. Am 11.11. ist Martinstag und meine letzte Besprechung in der alten Arbeit.

4. Einen Lippenpflegestift brauche ich sehr oft gegen trockene Lippen

5. Es sieht so aus, als ob ich in nächster Zeit mit meinem Ziel als Rettungsassistenten-Praktikantin (Stunden ableisten) ein ganzes Stück näher komme.

6. Noch wenige Tage in meiner alten Arbeitsstelle und es wird hoffentlich eine guter Neustart in ein paar Wochen in der neuen Arbeit.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend nach einer Leitstellenschicht morgen habe ich eine Schicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich einfach Zeit mit der Familie verbringen!

Die Rettungsassistentenprüfung Teil III mündlich


Als letzter Teil der staatlichen Prüfung zur Rettungsassistentin stand nun als dritter Teil nach schriftlicher und praktischer Prüfung noch die Mündliche Prüfung an.  Ich war dabei eine der letzten Prüflinge an der Schule. Am letzten Tag am frühen Nachmittag sollte ich mein Wissen abrufen.

So machte ich mich am Vormittag zum hoffentlich letzten Mal auf den Weg zur Schule. Dort angekommen registrierte ich mich wieder und dann begann das Warten auf die Prüfung. Ich war zeitlich sehr pünktlich. Zum Glück war das Wetter gut und man konnte draußen sitzen. Dort traf ich auch einige Teilnehmer meines Kurses, die zum Teil auch noch warteten und zum anderen Teil schon fertig waren. Es wurde sich zahlreich über die Prüfung ausgetauscht. Ganz ehrlich es machte mich so langsam verrückt und ich wollte am liebsten nichts mehr davon hören. Besonders die „Angst“ bzw. der Respekt vor einem bestimmten Prüfer mit sehr detailreichen Fachfragen zu medizinischen Themen wuchs ins Unendliche.

Auch mein Partner für die mündliche Prüfer war nun anwesend und wir unterhielten uns auch noch ein wenig. Es ist nämlich so, dass man zu zweit in die Prüfung geht, denn so hat man quasi einen Zeugen dabei. Geprüft wird aber jeder getrennt, der jeweils andere sitzt nur still daneben.

Irgendwann einmal ging die Diskussion los, wer von uns beiden beginnen sollte oder wollte. Eigentlich wollten wir eine Münze werfen, doch mittlerweile war ich sooo nervös, dass ich darum gebeten habe beginnen zu dürfen. Dies musste erst noch ausdiskutiert werden. Dabei muss man sagen, dass der weitere Prüfling ein sehr guter Schüler und vor allem nie nervöser Mensch ist (er wirkt immer fast allwissend und vor allem gelassen und ruhig, im Gegensatz zu mir). Naja aber er lies mir dann doch den Vortritt, wahrscheinlich hatte er Angst ich könnte wirklich kollabieren, während er die Prüfung hat.

So fanden wir uns 10 Minuten vor Beginn ein und zogen zunächst unseren Fall. Ich zog dabei den Fall mit folgenden Infos: Nachts, Nieselregen, ca. 02:30 Uhr, Bewusstlos in der Bahnhofstoilette. Nun hatten wir einige Minuten Zeit den Fall zu strukturieren und uns Notizen zu machen. Ich schrieb mir zunächst das gesamte ABCDE-Schema mit Maßnahmen und zu erhebenden Vitalparametern auf einen Notizzettel. Des Weiteren versuchten wir Verdachtsdiagnosen zu finden. Mein Kopf war gerade ziemlich leer. Klar der erste Verdacht war Drogenintox. Doch es blieben eben einige weitere Dinge, die mir aber nicht wirklich einfielen. Jetzt war die Zeit aber auch vorbei.

Wir wurden in den Prüfungsraum gerufen. Ich sah die Prüfer und es war eine erste Erleichterung, denn von den drei Prüfer fand ich zwei gleich sehr sympathisch, den anwesenden Arzt kannte ich nur sehr wenig. Dazu saß in meiner Prüfungsgruppe auch noch die Vorsitzende der Prüfungskommission, also die oberste Chefin von der Regierung. Dies trug echt nicht zur Beruhigung bei, denn sie konnte immer unterbrechen und selbst Fragen stellen.

Nun sollte es los gehen mit der mündlichen Prüfung anhand des Falles. Es wurde eine PowerPoint-Präsentation mit den äußerlichen Umständen angeworfen. So erfuhr ich einiges und es sollte sich anscheinend echt um einen Drogenintox handeln, da man überall Spritzbesteck liegen sah.

Ich wurde also gefragt, wie ich an den Fall heran gehe. dabei ging es zunächst um die allgemeinen Dinge wie Schutzausrüstung, evtl. Hinzuziehen weiterer Kräfte, der Beachtung der eigenen Sicherheit (Wegräumen der Spritzen). Danach ging ich das Schema nach ABCDE durch, wobei es hier nur um das Gerüst und nicht jedes Detail ging. Die Werte standen schließlich auch sichtbar an der Wand. Dieser Teil ging schnell vorbei, doch nun sollte es ernst werden.

Der Arzt übernahm die Fragen zu den medizinischen Themen. Zunächst noch nach der Versorgung des Patienten. Der Mann hatte einige Probleme. Es waren Atemwege, Atmung und Kreislaufsituation kritisch. (mehr …)

Freitagsfüller


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1.  Oh Mist,  wo rennt blos die Zeit hin, teilweise ohne Sinn.

2.   Wenn ich an mein Examen denke, dann sage ich mir: Es wird hoffentlich alles gut .

3.  Wollte ich nicht endlich mehr Sport, besonders Walken, machen.

4.   Ich bin an einem Wochenende so viel mit dem Fahrzeug aktiv wie andere im ganzen Monat unterwegs sind.

5.  Die Modesünde des Sommers sind hässliche Badelatschen (besonders im Büro und in der City).

6.   An meinen Körper finden sich schon wieder einige Mückenstiche.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Kärwaombd (auf Hochdeutsch: Kirchweih-Abend) , morgen habe ich eine Rettungswagenschicht geplant und Sonntag möchte ich Sanitätsdienst auf einen größeren Sportevent machen!