stress

Stress !?


Aktuell beschäftige ich mich in meinem Leben etwas mehr mit dem Thema Stress und dem Umgang damit.

Natürlich habe bzw. hatte ich Stress. Doch ist dies jetzt schlimm oder gehört er einfach zum Alltag dazu?

Vor kurzem durfte ich aufgrund meinem Hauptjob auf eine Fortbildung namens  „Stressmanagement und Entspannungstechniken“. Hier wurde viel besprochen und man kam persönlich ins Nachdenken. Dazu hörten wir natürlich erst einmal viel Theorie über Stressoren, Stressarten und die Steigerung des Stress sowie einiges anderes mehr. Dabei wurde auch viel über Reaktionen des Körpers mit Sympathikus und Parasympathikus sowie Adrenalin und Kortisol geprochen, einige Begriffe, die man auch in der Rettungsdienstausbildung schon öfters gehört hat und somit im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmern auch Verbindungen herstellen kann.

Neue Aspekte habe ich dabei zwar wenige mitgenommen, doch meine Situation überdacht und gemerkt, dass der Stress teilweise echt hausgemacht ist und nicht von außen kommt. Erkenntnis war dabei für mich, dass ich an meinen Anspruchsdenken und Perfektionismus arbeiten muss. Dazu gab es auch eine interessante Übung zu den „inneren Antreibern“.

Über die Entspannungstechniken möchte ich jetzt besser nicht so viel Reden, denn dies war für mich nichts. Spazieren gehen tue ich auch sonst und für Atemübungen mit Ein- und Ausatmen bin ich echt nicht die richtige. Auch macht mich das Denken an Nichts, mit der Aufforderung an Nichts zu denken, eher agressiv.

Vor einigen Tagen war dann im Fernsehen wieder einmal ein Jenke Experiment zum Thema Stress zu sehen. (mehr …)

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Tür Nr. 19: Stress im Katastrophenschutzeinsatz


In diesem Jahr erinnert sich wohl jeder noch an die schlimmen Bilder der Hochwasserkatastrophe im Juni in weiten Teilen Deutschlands.

Dabei verloren viele Menschen alles, was sie hatten.

Auch ich war bei dieser Katastrophe im Einsatz. Als Helferin meiner Hilfsorganisation ging es gegen Ende der Hochwasserkatastrophe für mich drei Tage lang zusammen mit weitern Kräften aus meinen Kreisverband nach Deggendorf.

Dies waren unvergessliche Stunden und Tage. Zum einen haben wir schlimme Dinge gesehen und gehört, doch zum anderen sind wir als Kontigent zusammengewachsen. Jeder ist als Mensch gewachsen und teils über sich hinausgewachsen. Ich würde auch sagen, dass man gereift ist, auch eine sehr gute Freundin, die in einen anderen Gebiet gewesen ist, kam gereift zurück, irgendwie eben mit einer anderen Sicht auf das Leben und die Dinge.

Über den Einsatz gibt es von mir auch einige Berichte:

Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe: Die Anfahrt

Einsatz bei der Hochwasserkatatstrophe: Der erste Tag

Einsatz bei der Hochwasserkatatstrophe: Der zweite Tag

Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe: Der dritte und letzte Tag

Mein Küchenteam, in dem ich eingesetzt war, hatte von allen Helfern unseres Betreuungskontigents wahrscheinlich den meisten Stress. Wir waren morgens die ersten, die Frühstück zubereiteten und Kaffee kochten, und abends die letzten, die für den nächsten Tag vorbereiteten und noch die Küche putzten sowie aufräumten. (mehr …)

Freitagsfüller am Nikolaustag


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1.  Im Kino war ich schon Ewigkeiten nicht mehr.

2.  Zu viel Stress wegen dem neuen Arbeitsumfeld/Beruf  macht für mich keinen Sinn.

3.  Ein Orkan namens Xaver hat mich heute Nacht vom Schlafen abgehalten (Arbeit).

4.  Nudeln mit Tomatensauce habe ich zuletzt gekocht.

5.  Danke für die (berufliche) Aufmunterung einiger toller Kollegen und Freunden.

6.  Heute ist Nikolaustag und ich hoffe, dass ich auch einen Nikolausi bekomme ;-). .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Weihanchtsmarktbesuch, morgen habe ich eine Schicht  in der Leitstelle geplant und Sonntag möchte ich ein wenig Rettungswagen fahren!

Lebenszeichen


Ich wollte nur ein kurzes Lebenszeichen von mir geben.

Zur Zeit komme ich leider nicht zum Bloggen, eine Ausnahme war der Freitagsfüller. Ich stecke in den wichtigsten Prüfungen meines Lebens, den Examensklausuren meines Studiums. Das sind acht je fünfstündige Klausuren, bei denen ein Gutachten zu fertigen ist.

Ich fühle mich nach mittlerweile 5 Klausuren nur noch kaputt. Es ist jeden Tag unheimlich anstrengend, sowohl geistig als auch körperlich, Mit den kompletten Aufgaben werde ich nie fertig und das obwohl ich jeden Tag ca. 30 Seiten und mehr schreibe.

Es ist zur Zeit wirklich nur noch ein Lebenszeichen, kein wirkliches Lebensgefühl, welches ich verspüre. Das Leben besteht fast nur noch aus Klausuren schreiben, Essen, Schlafen und Vorbereitung. Achja und zwisschendrin muss ich mich immer dringend bewegen, d.h. mindestens ca. 6 km am Tagen laufen, naja eher walken.

Mein Körper ist total verspannt, ich habe Blasen an den Händen, Schmerzen im Arm, im Hals- und Nackenbereich, achja und ein bisschen „Rücken“ und „Kreislauf“ kommt auch noch dazu. Ich fühle mich wie eine 90-jährige in ihren schlechtesten Tagen.

Dazu kommt der Stress, welch ein Wort, Gereiztheit, Abgeschlagenheit und doch nicht richtig entspannen können, einfach unbeschreiblich, doch vielleicht auch ein Zeichen des Lebens.

Aber ich spüre meinen Puls, meine Atmung und gerne auch mal meinen Magen und den Schmerz. Somit sind alle wichtigen Lebenszeichen anscheinend vorhanden.

In diesem Sinne werde ich also in die letzten 3 Tage mit den letzten 3 Klausuren antreten. Es geht nur noch ums Überleben und das Suchen nach Lebenszeichen.

 

Wundert euch nicht über diesen Beitrag, denn er wurde im vorübergehenden, der freien Willensbildung ausschließenden Zustandes der Geistestätigkeit geschrieben.  😉

Freitagsfüller


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1.  Ich oute mich als Fan von Gewittern (zuschauen ist spannend, besonders zusammen mit Freundinnen).

2.  Ob ich es möchte oder nicht, in nächster Zeit gibt es in meinen Leben etwas Neues.

3.  Das beste Mittel gegen Müdigkeit und Stress ist Bewegung an der frischen Luft.

4.  Ich pflege meine Nägel lieber zuhause als im Nagelstudio.

5. Je  näher die Prüfungen rücken desto neriviger und unausstehlicher werden manche Kommilitonen.

6. Die Lernerei für meinen Studienabschluss beschäftigt mich vollkommen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Abend und leider auch auf meine Bücher, morgen habe ich Lernen geplant und Sonntag möchte ich wieder Lernen und mich etwas am See erholen!

Adventskalender Nr. 19


Stress Rettungsdienst

Klar hat man im Rettungsdienst des öfteren einmal Stress, doch dies ist eigentlich in jedem Beruf so. Während einer Notfallsituation ist dieser wahrscheinlich am größten.

Der Stress kann jedoch schon mit dem Alarm durch den Funkmelder beginnen. Tagsüber ist man darauf noch recht gut eingestellt, doch wenn man nachts schläft, ist es immer ein sehr unsanftes Aufwachen, welches mit Stress verbunden ist. Ein bisschen Adrenalin im Körper ist jedoch manchmal gar nicht so schlecht, denn so besiegt man seine Müdigkeit und ist konzentrierter.

Auch die Anfahrt zum Einsatzort stellt eine Stresssituation dar, denn die Anfahrt mit Sondersignal erfordert höchste Konzentration. Dabei muss sehr stark auf die anderen Verkehrsteilnehmer geachtet werden. Des weiteren ist eine eventuell fehlende Ortskenntnis manchmal ein Problem, denn schließlich muss auch die Einsatzstelle erst einmal gefunden werden. Dabei helfen Navis bzw. ortskundige Kollegen oft. Als Beifahrer stellt sich während der Anfahrt eher die Frage, was einem wohl erwartet.

Am Einsatzort muss man sich schließlich zunächst orientieren und den Patienten versorgen, vielleicht auch mehrere. Dabei müssen schnelle und sichere Entscheidungen für die weitere Behandlung getroffen werden. Die Handgriffe sollten sicher beherrscht werden und auch unter ungünstigen Bedingungen möglichst zügig gehen (notfalls nachts um 3 Uhr im dunklen Schneehaufen bei -10 Grad am Straßenrand).

Während des Einsatzes sollte man versuchen ruhig und konzentriert zu arbeiten. Am Anfang fällt dies den meisten schwer, denn es ist eben jedes mal eine neue Lage, die man bewältigen muss. Mit der Zeit jedoch wird man ruhiger und damit kommt auch die Sicherheit. Nach und nach wird alles zur Routine. Die „alten Hasen“, welche schon Jahrzehnte in dem Beruf arbeiten, sind von fast keiner Situation mehr überrascht. Dabei ist auch der Stressfaktor geringer.

Zwischen den Einsätzen sollte man versuchen zur Ruhe zu kommen, manchmal hilft auch etwas Arbeit wie Desinfektion oder Aufräumen um Abzuschalten. Aber es gibt naürlich Schichten, bei denen man kaum zur Ruhe kommt und eben sehr viele Einsätze hintereinander hat. So eilt man von einem Einsatz zum nächsten, macht sehr kurze Übergaben im Krankenhaus und kommt nicht zum Essen.

Jeder bewältigt diesen Stress anders. Über die Bewältigung von Stress werde ich sicherlich noch einmal berichten.