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Über mich – es ist Zeit für eine Aktualisierung


Nach fast 2 Jahren ist mir aufgefallen, dass es dringend mal wieder Zeit für eine Aktualisierung meiner „Über mich“-Seite ist. Zudem ist ein neues Jahr da und somit auch wieder Zeit für Neuerungen.
Schließlich hat sich in den letzten Monaten einiges verändert.

Hier nun die aktualisierte Fassung:

Ich möchte ich mich natürlich erst einmal vorstellen. Ich blogge hier anonym, da es mir sonst sicherlich nicht möglich wäre einfach so aus meinen Feuerwehr- und Rettungsdienstleben zu erzählen. Komplett versteckt zu bleiben ist jedoch nicht ganz einfach und deshalb bitte ich meine Freunde und Bekannte einfach nicht alles über diesen Blog auszuplaudern.

Ich bin Mitte 20, habe ein duales Studium absolviert und einen Beruf, der wirklich mit meinen Aktivitäten und Hobbies fast gar nichts zutun hat und möchte hier über meine ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Feuerwehr und dem Rettungsdienst bloggen.  Dazu kommt ab zu auch noch etwas aus meinen Nebenjob in der Leitstelle, der eng mit meinem ehrenamtlichen Engagement zusammenhängt.

Eigentlich bin ich bereits als Kind in diese Hobbies hinein gewachsen, doch so richtig wichtig, sind sie mir erst vor mittlerweile ungefähr fünf Jahren geworden. Das Ehrenamt ist für mich also sehr wichtig und deshalb möchte ich auch andere daran teilhaben lassen und sie vielleicht dazu bewegen, sich auch irgendwie zu engagieren.

Ich habe in dieses Engagement sehr viel Zeit investiert und bin wahrscheinlich eine eher eine Seltenheit. Denn in den vergangenen Jahren habe ich in meinem Ehrenamt im Rettungsdienst eine weitere Berufsausbildung zur Rettungsassistentin absolviert. Dies hat sich über den Weg von der Sanitätsausbildung über Rettungssanitäterin bis hin zur Rettungsassistentenausbildung mit anschließenden Praktikum so ergeben. Die Ausbildung hat viel Zeit gekostet, doch ich habe es gerne gemacht, da ich eben immer mehr erreichen wollte. Die Ausbildung habe ich auch für mich selbst gemacht, ich wollte einfach noch mehr Wissen und Lernen, aber vor allem auch manche Dinge umsetzen können.

In der Feuerwehr durfte ich mittlerweile auch bereits den Gruppenführer-Lehrgang absolvieren, bin ansonsten Truppführerin, Atemschutzgeräteträgerin und habe noch einige weitere kleinere Ausbildungen. Auch hier darf ich vielleicht bald weitere Aufgaben übernehmen. Während der Studienzeit war ich in einer etwas größeren Feuerwehr und durfte dort viele Erfahrungen sammeln, die mir auch jetzt in meiner kleinen Dorffeuerwehr noch helfen und auf die ich gerne zurückblicke.

Achja woher ich komme, wird auch nicht verraten, nur, dass ich irgendwo im Süden Deutschlands zu finden bin und ich selbst kein Großstadtmensch bin. Mittlerweile lebe ich auch wieder auf dem Land und arbeite in einer mittelgroßen Stadt. In meinem Hauptberuf fühle ich mich gerade sehr wohl und es wird daher beruflich erst einmal keine großen Veränderungen geben.
Doch der Rettungsdienst ist für mich trotzdem ein weiteres Berufsfeld und mehr als nur ein reines Hobby!

Alle Einsätze werden von mir so geschrieben wie ich sie empfunden habe und ich hoffe, dass sie keine Rückschlüsse auf irgendwelche Personen zulassen, denn dieser Blog soll auch über meine Gefühle und Ansichten berichten, ohne dass ich mich dafür rechtfertigen muss.

So das war´s erst mal mit der Vorstellung! Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog!

Euere Blaulichtengel

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Adventskalender Tür Nr. 1: Adventskalender Rettungsdienst Feuerwehr Krankenwagen / Adventskalender für Rettungsassistenten


Auch in diesem Jahr wird es wieder einen virtuellen Adventskalender auf meinen Blog geben.

Ich finde dies zum Ende des Jahres ein schönes Ritual, welches mich auch ein bisschen auf das Jahr zurückblicken lässt. Gleichzeitig ist es schön zu sehen, welche Suchbegriffe die Leute hier so auf meinen Blog verschlägt.

Besonders in den letzten Wochen wurde oft nach Adventskalender für Rettungsdienst oder Rettungsassistenten oder auch Feuerwehr gesucht.

Ich persönlich denke, dass es sich hier eher um einen Kinderadventskalender mit ganz vielen Spielsachen handeln wird. Hier könnte ich mir echt gut vorstellen, dass es ganz schön viele Kleinigkeiten zum Spielen gibt. Angefangen vom kleinen Feuerwehrfahrzeug über einen Kinderhelm bis hin zu Utensilien aus einem Kinder-Arztkoffer wie Spritze, Stethoskop und Co. gibt es hier viele Ideen.

Mir selbst würde ich da eher andere Sachen wünschen, genau wie vor 2 Jahren steht immer noch ein gutes Stethoskop auf der Wunschliste, genauso wie eine neue Pupillenlampe oder eine Fleecejacke für die Wache. Gerne könnte ich auch meine Literatursammlung ergänzen. Dies würde allerdings ein teuerer Adventskalender werden, also eher ein Wunschtraum…

Meine Leser hingegen dürfen sich ab heute bis zum Heiligen Abend jeden Tag auf ein virtuelles Türchen mit einem Suchbegriff und einer passenden Erläuterung freuen.

Es ist ruhig – mein aktuelles Feuerwehrleben


Mein Blog heißt mit Untertitel „Mein Leben im Rettungsdienst und der Feuerwehr“. Doch wie ihr sicherlich merkt, gibt es aktuell sehr wenig über das Feuerwehrleben zu berichten.

Dies liegt an verschiedenen Umständen. Zum einen habe ich während der Ausbildung zur Rettungsassistentin bewusst auf einige Feuerwehraktivitäten verzichten müssen. Zum anderen bin ich aber eigentlich nun nur noch in einer kleinen Dorffeuerwehr aktiv und da gibt es im Jahr nicht so viele Einsätze. Seitdem mein Studium beendet ist, kann ich eben nicht mehr in der Feuerwehr am Studienort aktiv sein und dies fehlt mir echt sehr. Eigentlich wollte ich dafür ja an meinen jetzigen Wohnort aktiv in der Feuerwehr mitwirken, doch dies hat sich leider zerschlagen, was an verschiedenen Umständen liegt.

Somit ist es eben bei mir sehr ruhig, was Feuerwehr betrifft. Es gib natürlich die ein oder andere Übung, vielleicht auch einmal einen Einsatz, wenn ich daheim bin. Doch insgesamt nichts, was man wirklich bloggen kann.

Aktuell ist ja gerade die Feuerwehraktionswoche vorbei gegangen, hier gab es eine unangekündigte Übung, an der ich glücklicherweise mal wieder teilnehmen konnte, vielleicht werde ich bald ein bisschen was berichten.

Ich vermisse manchmal öfters die Einsätze und Übungen mit den Kameraden aus der Studienstadt. Doch leider ist dies eben vorbei und wird auch nicht wieder kommen. Bleiben werden aber die Erinnerungen und davon werde ich sicherlich auch noch in den ein oder anderen Beitrag hier berichten.

Eines gibt es aber doch neues. Ich fühle mich gereift und würde gerne in der Feuerwehr auch einmal eine kleine Führungsaufgabe übernehmen. Dazu fehlt mir bisher jedoch die Ausbildung. Nun versuche ich also möglichst bald meinen Gruppenführerlehrgang zu machen. Mal sehen, wann ich zur Ausbildung an die Feuerwehrschule darf.

Mal so zwischendurch: Andere Sichtweise und Humor als Einsatzkraft


Vor kurzem bin ich beruflich auf einer Fortbildung gewesen. Dabei ging es um Rede und Vortrag. Die Teilnehmer waren sehr bunt gemischt. Angefangen vom ehemaligen Hoteldirektor mit Rettungsdienst- und Feuerwehrerfahrung über Polizisten bis hin zu technischen Angestellten und einem Förster war alles dabei, eines hatten wir jedoch gemeinsam, eigentlich arbeiteten wir nun alle überwiegend auch in einem Büro und wollten uns im Bereich Vortrag fortbilden, da dies auch zu unseren Beruf dazugehört.

Zu Beginn kannten wir uns noch nicht, doch spätestens nach der ersten Pause war klar, dass die Einsatzkräfte  (hätte nicht damit gerechnet, dass wir so viele davon sind) sich sehr gut verstehen würden. Jeder hat viele gleiche Erlebnisse im Kopf und auch bei den Kurzvorträgen und Übungen kommt dies immer wieder zum Tragen.

Eines wurde jedoch schnell klar: die Polizisten, der Kollege mit Einsatzleitererfahrung bei der Feuerwehr und Rettungssanitäter (eigentlich ehemaliger Hoteldirektor und jetzt gehobenes Management in einer Projektgruppe) und meine Wenigkeit kamen öfters zusammen und hatten eine gleiche Wellenlänge, was die Gespräche angeht.

Als Außenstehender versteht man hier manchmal vieles nicht, besonders der Humor ist manchmal ein anderer. Einsatzkräfte verarbeiten oft schreckliche Dinge anders, bauen sich somit eine Barriere. Irgendwie muss man eben schlimme Dinge verarbeiten können und zugleich wieder positiv denken.

So kam es auch, dass wir uns abends beim gemütlichen Essen auf einmal über eher makabere Dinge unterhielten. Wie auch immer sind wir über verschiedene andere Themen auch zu Türöffnungen gekommen.

Diese Notfalltüröffnungen gehören nun einmal zum Alltag von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst dazu und werden gefühlt immer mehr.

Hier ging das Thema auch ganz schnell zu Leichen oder anderen stark vermüllten Wohnung mit Menschen in einem sehr schlechten Allgemeinzustand (immer wenn man schon an der Wohnungstüre am liebsten wieder umkehren würde). hier gab es echt einige sehr spezielle Geschichten von jedem (will ich hier lieber nicht so erzählen: ich sage nur, wenn der Mieter ein Stockwerk untendrunter die Polizei wegen durch die Decke tropfender Flüssigkeiten ruft).

Wir als  „Einsatzkräfte“ konnten uns hier ganz normal unterhalten, es machte uns nichts aus und es wurden Geschichten ausgetauscht. Doch es waren ja auch noch andere Fortbildungsteilnehmer anwesend, die dieses Thema nicht verstehen konnten. (mehr …)

Freitagsfüller


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1. Ich weiss zwar nicht was die Zukunft so mit sich bringt, aber gerade bin ich einfach mal hoffnungsvoll gestimmt.

2.  Es ist endlich Sommer und ich habe einen schönen Platz zum Erholen gefunden, mir gefällt’s.

3. Was ist mit Lernen (habe gerade wenig Zeit dafür und vor allem keine Lust).

4. Vorgestern musste ich einfach spontan Schuhe shoppen gehen und eine Handtasche von Deichmann wollte auch noch gekauft werden.

5. Letzten Endes bin ich gerade von meinen Arbeitskolleginnen echt sehr genervt und kann doch nur wenig daran ändern. also muss ich versuchen, das beste draus zu machen.

6. Wasser ist einfach immer noch der beste Durstlöscher, wenn es heiß ist.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Üben mit der Feuerwehr und danach auf meine Couch, morgen habe ich eine Schicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich die Leistungsprüfung mit meiner Feuerwehr bestehen und danach fleißig Wahlhelfer machen!

Atemschutzübung – Belastung muss sein


Vor kurzem stand bei mir einmal wieder eine Atemschutzübung bei der Feuerwehr an. Dies sollte die erste in meiner neuen Feuerwehr sein. Mittlerweile lebe ich mich dort immer mehr ein und so freute ich mich auf diese Übung.

Die Atemschutzgeräte dort sind mir zwar noch recht fremd, doch eigentlich sind alle Geräte irgendwo sehr ähnlich und eine Einweisung in die dortigen Pressluftatmer hatte ich bereits erhalten.

So konnte es also losgehen mit der Belastungsübung. Natürlich war ich etwas aufgeregt, da ich nicht genau wusste, wie die Übung aussehen würde. Die Feuerwehr macht hierbei eine Mischung aus körperlicher Belastung durch Bewegung im Feuerwehrgelände zusammen mit einer Kriechstrecke.

Am Anfang ging es für die gesamte Gruppe, bestehend aus 10 Leuten mit zwei Atemschutzausbildern, in die Atemschutzwerkstatt. Dort waren bereits die Atemschutzgeräte mit Masken für uns bereit gelegt. Nach einer kurzen Einführung ging es also los. Wir legten zügig, aber nicht überhastet die Geräte an und schlossen gegenseitig den Pressluftatmer an die Gesichtsmaske an. Nun atmeten wir also alle Luft aus der Flasche.

Nun ging es langsam mit der Belastung los. Wir gingen raus auf dem Innenhof und liefen dort einige Runden, mal im Walkingtempo, mal im Joggingschritt. Gerade diese Tempowechsel sind nervig, aber realitätsnah. Danach ging es in die Fahrzeughalle. Dort hieß es von Fahrzeug zu Fahrzeug, jeweils einsteigen, übersteigen, rückwärts aussteigen. Hier machten wir insgesamt 8 Fahrzeuge durch.

Nun hatten wir den Einstieg geschafft und es sollte zur eigentlichen Anstrengund übergehen. (mehr …)