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Freitagsfüller


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1.  Bei Milka fällt mir sofort die Noisette-Schokolade ein.

2.  Der Gasaustritt diese Woche war echt spektakulär. Und ich war mittendrin, ein Bericht folgt…

3.  Ich verstehe nicht, warum manche Menschen so unsozial / unkollegial sein können.

4.  Verschiedene Weiße Oberteile und eine Jeans oder andere Hosen sind für mich immer zeitlos.

5.  Das Gefühl von Schmerzen in den Beinen werde ich gerade nicht mehr los. (beide Beine lädiert und ich humple so durch die Gegend, aber selbst schuld)

6.  Meine neuen Haix-Schuhe (Black Eagle Adventure) sind wie für mich gemacht. 🙂

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das „Probesitzen“ nach dem Herrichten fürs Feuerwehrfest, morgen habe ich geplant, eine Fortbildung zu besuchen und abends auf dem Feuerwehrfest zu bedienen und Sonntag möchte ich mich etwas erholen, die Sonne genießen und nochmal beim Feuerwehrfest sein!

„Und Sie sind…“


Inspiriert von Hermine möchte ich auch einmal mitteilen, was die Leute so über mich als Rettungsdienstlerin denken.

Das Thema Außensicht im Rettungsdienst kann man ewig diskutieren. Leider ist die Bevölkerung über die Ausbildung und Ausstattung sowie Fahrzeuge sehr schlecht informiert.

Ich selbst musste mir hier schon verschiedene Sprüche anhören. So richtig geärgert habe ich mich noch nicht, aber man muss die Leute eben dann immer aufklären.

Hier einmal ein paar Sprüche:

„Sie sind also die Arzthelferin und begleiten den Arzt immer zu seinen Notdiensteinsätzen“
Spruch, als ich gerade beim Patienten Blutdruck gemessen haben und mein älterer Kollege eine Anamnese machte.

„Sie machen hier also ein freiwilliges Praktikum für ihr Medizinstudium“
Völlig aus dem Zusammenhang gerissen, als ich sagte, dass ich die Arbeit am Wochenende freiwillig mache.

„Zwei Frauen auf dem Fahrzeug, wer fährt denn da? und vor allem wer trägt den Patienten?
Sie haben doch gar keine Kraft!“
Am Hauseingang bei der Begrüßung durch einen älteren Herren und seines Sohnes, deren Angehörige ins Krankenhaus sollte. Beide konnten oder wollten übrigens auch nicht einmal die Füße der Patientin tragen. 

„Sie sind doch noch Schüler, sie können doch unseren Opa gar nicht die Treppe herunter tragen.“
Als Besatzung mit einem jungen Kollegen unterwegs, dieses mal war ich als Frau noch halbwegs raus, aber dafür ging es um unser Alter, beide Anfang 20.

„Was Sie fahren den Rettungswagen? und das alles als Frau?“
Verwunderte Angehörige als ich auf dem Fahrersitz des RTW hochgeklettert eingestiegen bin.

„Ihr Kollege darf fahren und sie müssen begleiten. Das Fahren lernt man wohl erst später“
Hier musste ich erst einmal selbst lachen, denn ich war als Rettungsassistentin zusammen mit einem erfahrenen Rettungssanitäter unterwegs und somit auch höher qualifiziert, aber für viele Menschen ist Rettungsdienst anscheinend hauptsächtlich Fahren mit Blaulicht.

„Hallo, Frau Doktor, schön, dass Sie endlich da sind und mir helfen können.“
Als ich diesen Spruch das erste mal hörte, war ich irgendwie echt sehr ermutigt, denn anscheinend hat hier jemand viel Vertrauen in mich. Ich habe den Patienten natürlich aufgeklärt und darauf hingewiesen, dass wir Rettungsfachpersonal sind.

„Sie sind also die Ärztin und das ist ihr Fahrer“
Auch dieser Spruch kam von einer Angehörigen als ich die Anamnese erhoben habe und mein Kollege nebendran stand, da erst einmal nicht viel zu tun gewesen ist.

„Warum kommt denn kein Arzt, ohne Arzt lasse ich mich nicht behandeln.“
Versuch der Aufklärung, dass wir „nur“ Rettungsfachpersonal sind und erst einmal kein Arzt bzw. Notarzt dazu kommen wird. Nach langer Diskussion durften wir die Patientin auch untersuchen. Letztendlich sind wir auch ohne Arzt zurecht gekommen und konnten eine Untersuchung und Anamnese inkl. Transport durchführen. Im Krankenhaus war dann auf einmal auch alles ganz gut.

„Sie fahren also mit ihren Mann Rettungsdienst, damit Sie sich auch einmal öfters sehen.“
Diese Feststellung verwunderte mich wohl echt am meisten. Ich habe mich einfach mit dem Kollegen gut verstanden. Doch es gab nie einen Hinweis, dass wir ein Paar sind. Ich hätte hier gerne den Patienten noch einmal gefragt, wie er auf diese Idee gekommen ist, doch ich habe das Missverständnis einfach so aufgeklärt (kurze Fahrtstrecke).

So das waren erst einmal.ein paar Sprüche zum Thema Stellung im Rettungsdienst. Es gibt hier immer wieder neue Verwunderung, doch man muss die Menschen eben echt informieren und aufklären.

Über die Bezeichnung als „Sani“ rege ich mich eh nicht auf. Bei der Bevölkerung ist eben das Berufsbild vom Rettungsfachpersonal mit den Unterschiedlichen Berufen immer noch nicht in den Köpfen angekommen.

 

Freitagsfüller


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1. Ich persönlich glaube, dass man sich im Leben alles erkämpfen muss.

2.  Vorplanung und Absprache ist totaler Quatsch. (Ich habe mich heute morgen sehr geärgert, war ja nur seit 3 Monaten vereinbart)

3. Meine Nachbarn sind einfach unkompliziert.

4.  Meine teueren Outdoorschuhe waren ein Fehlkauf.

5.  Im Gartencenter  könnte ich gerade alle Sommerblumen (für Balkon und Terrasse) kaufen, doch es ist einfach noch zu kalt.

6.  Eine Kinderschnitzel hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen interessanten Unterrichtsabend, morgen habe ich geplant, einen langen Tag bei einem interessanten Sanitätsdienst zu verbringen und Sonntag möchte ich noch einmal beim SanDienst den RTW besetzen!

Stressige Zeiten und Verantwortung übernehmen


Seit Wochen war es hier auf dem Blog sehr ruhig und bin ich nicht mehr dazu gekommen etwas zu veröffentlichen. Dies lag nicht daran, dass ich nichts erlebt hätte, sondern an neuen Herausforderungen.

Im letzten Jahr habe ich die Ortsgruppe meiner Hilfsorganisation gewechselt. Ich bin jetzt in der Stadt, wo ich auch überwiegend auf der Wache Rettungsdienst fahre. Dies lag an verschiedenen Gründen. Der Wechsel war organisatorisch nicht leicht und ich habe lange gezögert, doch es war der richtige Schritt und vielleicht habe ich sogar fast zu lange gewartet. In meiner neuen Bereitschaft kenne ich fast alle schon lange, denn ich habe dort bereits viele Dienste mitgemacht. Somit war das Einleben recht einfach, da ich bereits zuvor integriert war.
Nach nur ein paar Monaten wurde ich auch angesprochen, ob ich nicht auch eine Leitungsposition besetzen möchte. Hier habe ich echt überlegt, doch irgendwie wollte ich mich wirklich mehr einbringen. Selbst wäre ich hier nicht auf die Idee gekommen, doch ich wurde vorgeschlagen und eben auch angesprochen und von einigen Leuten ermutigt. Ich wurde zwar ganz knapp nicht auf einen gewählten Posten gebracht, doch ich bin dafür ins erweiterte Leitungsteam berufen worden.

Nun bin ich seit ca. 2 Monaten für das Material, die Medizinprodukte und auch unsere große Veranstaltungshalle verantwortlich. (mehr …)

Osterei


Zusammen mit einem sehr erfahrenen Kollegen und mittlerweile auch Notfallsanitäter bin ich an Ostern Nachts auf dem RTW unterwegs.
Bislang war die Schicht eher ruhig, doch wir haben recht viel Routineaufgaben erledigt und waren somit gut beschäftigt.
Mein Kollege lässt mich begleiten um Erfahrung zu sammeln.

Nach Mitternacht werden wir zu einer Ambulanzfahrt alarmiert. Es soll zu einem Patienten gehen, der wohl irgendwas am Ellbogen hat und bislang nicht zu einem Arzt gehen konnte. Die Leitstelle meint, dass wir uns dies mal ansehen sollen.
Auf der Anfahrt sind sich mein Kollege und ich bereits einig, dass der Patient ohne Papiere um diese Zeit wohl eine Kostenübernahme für den Transport unterschreiben müsste.

An der Einsatzstelle angekommen, öffnet uns nach dem Klingeln die Ehefrau des Patienten die Türe und begleitet uns in die Wohnung ins Wohnzimmer. Dort sitzt der ca. 30-jährige Patient auf dem Sofa. Er ist sichtlich entspannt und auch froh, dass sich jetzt endlich jemand um sein Problem kümmert. Er erzählt auf Nachfrage, dass er am linken Ellbogen seit ca. 2 Wochen eine sehr große Blase gehabt habe und diese sei nun innerhalb kürzester Zeit verschwunden und er mache sich daher Sorgen. Ich bin erst einmal sprachlos, weiß nicht, was ich sagen soll. Ich schaue mir den Arm an, keine Auffälligkeiten, keine neuen Bewegungseinschränkungen, nichts sichtbar. (mehr …)

Freitagsfüller nach einer Pause


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1.  Wir könnten mal wieder einen wirklich spannenden Einsatz erleben.

2. Ich trage fast nie Strumpfhosen.

3.  Ich habe gerätselt, was manche Leute so über Hauswirtschaft denken.

4.  Manche Ärzte sind gegenübber Rettungsdienstpersonal mehr als nur ein wenig ignorant.

5.  Heute ist  für mich ein Gammeltag (Urlaub und nichts zu tun).

6.   Laugengebäck ist gerade mein Snack am Abend.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen und lustigen Fernsehabend, morgen habe ich eine lange RTW-Schicht geplant und Sonntag möchte ich Biathlon im TV sehen, ein bisschen draußen aktiv sein und Zeit mit der Familie verbringen!