Papiere

Die besondere Art der Einweisungen oder einfach was aufm KTW so üblich ist


Vor kurzem war ich zusammen mit zwei ebenfalls jungen Kolleginnen, die sich die Schicht teilten, auf dem Krankenwagen als Begleiterin unterwegs.

Hierbei habe ich in 12 Stunden 9 Transporte gefahren, ein durchschnittlicher Wert. Doch währendessen gab es gleich mehrere Situation, wo man einfach nur den Kopf schütteln kann bzw. muss.

Am Morgen verlief noch alles normal, wir sind insgesamt 4 Transporte gefahren. Von der Einweisung über die Ambulanzfahrt bis hin zur Entlassung.

Nerviger wurde es jedoch am Nachmittag. Nach einer kurzen Pause auf der Wache, bei der noch die Datensätze für die Krankenkasse im PC nachbearbeitet werden mussten und ein schneller Kaffee getrunken werden konnte, ging es weiter.

Wir wurden von der Leitstelle zu einem Transport ins Krankenhaus alarmiert. Es sollte wohl um starke Schmerzen nach einer Rippenfraktur gehen. Die Papiere wären beim Patienten vor Ort.

Angekommen in der Außengemeinde wurden wir bereits von der Tochter der Patientin erwartet. Sie brachte uns zu der ca. 70-jährigen Patientin, die bereits voll angezogen in der Küche auf uns wartete. Der einweisende Arzt hatte die Papiere wie angekündigt da gelassen. Es war ein perfekt ausgefüllter Transportschein vor Ort, dazu aber leider keine Einweisung ins Krankenhaus, sondern eine Überweisung zu einem Orthopäden, wohl gemerkt von einem orthopädischen Facharzt, der als Bereitschaftsarzt vor Ort gewesen ist. (mehr …)