Praktikanten-Pflichten, jetzt wirds ernst


Nachdem ich bereits ein, zwei Schichten als „inoffzielle“ Rettungsassistenten-Praktikantin gefahren bin, wurde es nun auch offiziell. Ich wurde offziell vom Rettungsdienstleiter als RA-Praktikantin  „ernannt“ und alle Mitarbeiter sind darüber informiert worden, dazu stehe ich nun auch auf der Praktikantenliste.

Ich habe jetzt auch endlich offiziell einen Lehrrettungsassistenten zugeteilt bekommen. Dieser betreut mich während der gesamten Zeit als Rettungsassistentenpraktikantin. Er überwacht meine Lernfortschritte durch die Einsatzprotokolle, Bewertungen und Gespräche mit ihm.

Während einer Schicht haben wir uns nun zusammengesetzt und ich habe meinen Ordner mit dem Berichtsheft und allen Unterlagen ausgehändigt bekommen. Dabei sind wir alles in Ruhe durchgegangen. Es gilt nämlich als „Jahrespraktikantin“ einige Dinge zu beachten. So muss ich trotzdem noch einmal einige Einweisungen durchmachen und mir Abläufe erklären bzw. meine Kenntnisse darüber bestätigen lassen. Hier geht es um Abläufe beim Einsatz, Einsatzprotokoll, Hygiene und vieles mehr.

Als erste Praktikantenpflicht habe ich zu meiner ersten offiziellen Schicht natürlich auch einen Kuchen für alle mitgebracht, was alle sehr gefreut hat, kleine Bestechung sozusagen ;-).

Auch die Stundenanerkennung durch die zuständige Bezirksregierung ist bestätigt worden. Somit habe ich insgesamt knapp 800 Stunden als Praktikantin abzuleisten, bevor ich zum Abschlussgespräch antreten darf.

Jetzt heißt es fleißig sein und neben den normalen Rettungsdienstalltag auch noch fleißig Einsatzberichte schreiben, eine Einsatzliste führen und dazu die gesamten Einweisungen abholen und abzeichnen lassen.

Gerade schreibe ich übrigens an meinen ersten Einatzbericht als Rettungsassistentenpraktikantin. Ich bin damit immer noch nicht wirklich zufrieden, doch ich werde ihn jetzt mal dem Rettungsassistenten vorlegen, der mit mir zusammen den Einsatz gefahren ist.

Die erste Bewertung über zwei Schichten habe ich nun auch erhalten. Ich bin mit den Kreuzchen sehr zufrieden, denn anscheinend mache ich meine Arbeit nicht ganz so schlecht. Nur die Sicherheit fehlt mir teilweise und an meiner Führungsrolle muss ich noch arbeiten, doch dafür habe ich ja noch einige hundert Stunden Zeit 😉

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