Wintereinbruch

Wintereinbruch


Seit gestern herrscht bei uns der Winter, d.h. es schneit ununterbrochen und ist Dauerfrost. Dies scheint weite Teile Deutschlands getroffen zu haben und ist für Ende Oktober schon außergewöhnlich. Wir haben eine Schneehöhe von ca. 12 cm. Wie es eben nun einmal so ist, haben die meisten Autos noch Sommerreifen drauf und die Fahrer sind noch nicht auf Winter eingestellt. Daher ist es im warmen Haus gerade am schönsten.

Doch eigentlich sollte für heute eine Großübung anstehen. Alle Hilfsorganisationen aus meinem Landkreis wären darin eingebunden gewesen. Diese wurde vom Landkreis, genauer dem Amt für Katastrophenschutz geplant und es sollten ca. 350 Personen involviert sein.

Heute morgen sind wir Helfer meiner Bereitschaft alle brav aufgestanden und haben den Schnee und das anstehende Chaos schnell erkannt. Pflichtbewusst wie wir sind, haben alle den Weg zu unseren Räumen gefunden. Leider ist unser Fahrzeug samt Hänger dem nicht gefolgt, denn er ist in einer Wiese, wo er zwischen geparkt wurde, stecken geblieben. So hieß es für uns alle Anschieben und Helfen, damit wir die Übung absolvieren können. Nach einer halben Stunde harter Arbeit mit Schieben, Abkuppeln des Hängers, Drehen und Schieben und wieder Ankurbeln und Schieben waren wir endlich auf der festen Straße und bereit für die Übung.
Es schneite weiterhin vor sich hin und wir malten uns schon eine „echte Katastrophenübung“ aus, denn bei solchen Wetter mit Verletzten und zu betreuenden Personen, dabei auch einigen aus dem Wasser zu rettenden Menschen ist das Chaos und eine große Gefahr für die Mimen und Helfer vorprogarmmiert.

Jedoch kam genau in dem Moment der Anruf bzw. die Funknachricht, dass die Übung abgefsagt wird. Es machten nur die Wasserrettung ihr Übung und alle anderen Organisationen war das ganze zu heikel, sodass die Behörde sich für den Abbruch entschied. Ich muss sagen, dass wir Helfer echt alle froh waren, denn eine solche Übung kann ganz schnell aus dem ruder laufen und dann wird aus der gestellten lage ein Ernstfall, was keiner von uns möchte. Immerhin wissen wir jetzt, dass unser Fahrzeug nicht geländetauglich ist und den Frühsport haben wir auch erledigt.