Thrombozytenspende

Freitagsfüller


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1. Ich lese zur Zeit viel zu wenig Fachartikel und Bücher.

2.  Für mich irgendwie schon ein wichtiges Thema: Resteverwertung

3. Am Montag gehe ich regelmäßig Thrombozytenspenden.

4.  Ein richtig langer Urlaub in Skandinavien wäre gerade mein Traum.

5.  Im übrigen habe ich gestern einen ewig andauernden Streit beendet.

6. Die gute Zusammenarbeit zwischen Hauptamt und Ehrenamt (besonders im Rettungsdienst) ist besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend (nach Feuerwehrversammlung und Arbeit), morgen habe ich geplant, eine lange RTW-Schicht zu fahren und Sonntag möchte ich mich erholen und Zeit mit der Familie verbringen!

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Mal wieder Anzapfen lassen oder auch Thrombozyten-/ Plasmaspende


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Bereits vor einigen Jahren habe ich während meines Studiums regelmäßig Thrombozyten, also Blutplättchen gespendet. Nach Abschluss des Studiums war dies örtlich und zeitlich nicht mehr möglich.

Ich habe hier auf meinen Blod auch schon darüber berichtet.
Den Beitrag mit allen Erklärungen gibt’s zum Nachlesen: Thrombozytenspende oder auch “O zapft is

Nun habe ich festgestellt, dass ich gerne wieder spenden möchte und auch die Zeit dazu da wäre.
Ich habe zwar immer mal normal Blut gespendet, doch dies finde ich für mich nicht die Ideallösung. Ich wollte wieder nur Bestandteile meines Blutes spenden, da dies schonender ist.

Seit kurzem spende ich jetzt sowohl Blutplasma als auch Thrombozyten. Es gibt auch in der weiteren Umgebung hier in meiner Heimat einen größeren Blutspendedienst mit Institut an dem man nicht nur Vollblut spenden kann.
Die Mitarbeiter sind auch hier nett, die Stimmung entspannt.
Ich spende um anderen zu helfen und auch für mich ist die Spende gut. Zudem werden meine Blutwerte sehr ausführlich kontrolliert. Gleichzeitig tut mir das Spenden auch gut, da ich sehr viel Thrombozyten habe und mir ein paar weniger nicht schlecht tun.
Zudem kann man auch beim Spenden etwas Fernsehen oder eine Zeitschrift lesen, ich kann so auch mal eine Zeit lang entspannen und bin quasi zum Nichtstun verdammt.

Ich habe mich nun hier auch an den neuen Spendeort gewöhnt und lerne die Mitarbeiter langsam alle kennen. Sie sind sehr bemüht um das Wohl der Spender und alle freundlich. Wenn man länger dort spendet, kennt sich dann irgendwann etwas persönlicher, so war es bei meinen alten Standort auch. Immerhin kenne ich hier nun auch alle verschiedenen Ärzte und die meisten von den Schwestern/ Pflegern.
Auch wurde ich bereits einmal kurzfristig zum Thrombos spenden angefordert, da eben ein Zusatzbedarf bestand. Ansonten spende ich ca. alle 3 Wochen Thrombozyten (dies geht hier nur Montags oder Freitags Morgens) und ansonsten regelmäßig Plasma (ist die ganze Woche, auch abends möglich, somit sehr flexible Zeiten).

Es klingt zwar vielleicht etwas seltsam, doch ich fühle mich beim Spenden sehr wohl, die Nadel im Arm macht mir nichts aus (hier gibt’s jetzt auch nur noch eine, der andere Arm ist frei). Es ist zwar keine Wellnessbehandlung, doch für mich es auch eine Art Entspannung. Nebenbei gibt`s auch noch ne kleine Aufwandsentschädigung (das ist für mich jedoch echt eher Nebensache).

Thrombozytenspende oder auch „O zapft is“


Ziemlich zu Beginn meines Studiums bin ich auf die Möglichkeit der Thrombozytenspende aufmerksam geworden. In der Großstadt bin ich zum Blutspendedienst gegangen und habe meine Werte testen lassen. Denn nicht jeder ist dazu geeignet, da man sehr gute Venen und eine hohe Anzahl von Thrombozyten benötigt. Ich habe davon sehr viele. Außerdem sind meine Venen in der Ellenbeuge auf der einen Seite nahezu perfekt, auf der anderen Seite zumindestens gut. So konnte die erste Thrombozytenspende schon bald kommen.

Bei der Vollblutspende braucht man keinen Termin. Dahingegen findet die Thrombozytenspende nur mit einer festen Terminsvergabe statt, da diese viel zeitaufwendiger ist. Mit Voruntersuchung, der eigentlichen Spende und einen kleinen Imbiss sollte man inkl. kurzer Wartezeit mit ca. 1,5 Stunden rechnen.

Beim ersten Mal wird man sehr genau untersucht, danach ähnlich wie bei der Vollblutspende. Auch sind die Ausschlusskriterien sehr viel strenger. Man darf zum Beispiel fast überhaupt keine Medikamente nehmen (das einzige was an Schmerzmitteln erlaubt ist: Paracetamol).

Man hat bei meinen Institut beim Blutspendedienst die Möglichkeit zu wählen, ob man beidarmig oder nur einarmig spenden möchte.
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