Spaß

Freitagsfüller


6a00d8341c709753ef011570569c3f970b

1.  Der Spaß am Leben sollte einem nie vergehen

2.  Meine Oma ist einfach  ein großartiger Mensch.

3.  Meine erste Weihnachtsdeko in diesem Jahr ist ein kleiner hangemachter Lichterbogen mit Teelichthalter.

4.  Meckern ohne etwas Verbessern zu wollen ist keine Lösung.

5.  Oh je, was sich in einem Jahr für so Kleinkram alles in einer Wohnung ansammelt .

6.  Bald werden wir endlich wieder Plätzchen backen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Feierabend auf dem Sofa mit meinen Katzen, morgen habe ich eine Nachtschicht auf dem RTW geplant geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen!

Advertisements

So macht Arbeiten auf dem RTW Spaß – Teil 4


Es ging wieder zurück Richtung Wache. Bereits auf dem Weg sprach uns die Leitstelle an. Es sollte gleich zum nächsten Einsatz gehen. Und welch Wunder, es war wieder ein Notarzteinsatz, heute also bereits der fünfte. Dieses Mal wurde uns eine Analgesie als Notarztindikation gemeldet. Ein Patient sollte starke Rückenschmerzen haben. Es ging einmal quer durch die Stadt in ein ländliches Wohngebiet. Mein Kollege Jonas und ich mussten das Haus etwas suchen, bevor wir bereits einen Herren winken sahen.

Wir folgten also mit Notfallkoffer und EKG-Einheit dem Einweiser. Dieser brachte uns über eine enge Treppe hinauf ins erste Obergeschoss zum Patienten. Es war ein junger Mann, der im Wohnzimmer auf dem Boden lag. Ich übernahm wieder die Führung im Einsatz, Jonas unterhielt sich eher mit den weiteren anwesenden Personen. Der Patient gab an, dass er auf einmal starke Schmerzen im Lendenwirbelbereich hatte und sich daraufhin auf dem Boden gelegt hatte. Er war nicht gestürzt, hatte keine Vorerkrankungen und war eigentlich ein Hobby-Fußballer. Ich untersuchte seinen Rücken, doch aktuell waren die Schmerzen beim Liegen mit angezogenen Beinen eigentlich nicht vorhanden und eine Verletzung war nicht ersichtlich. Der junge Mann hatte jedoch viel Angst, die Beine auszustrecken oder sich weiter zu bewegen. Die gemessenen Vitalwerte waren unauffällig. Die Rückenprobleme hatte er jedoch bereits seit einiger Zeit und war auch schon damit in ärztlicher Behandlung.

Nun traf der Notarzt mit seiner Fahrerin und der Praktikantin ein. Jonas und ich machten eine Übergabe. Der Notarzt fragte den Patienten nun noch einmal genauer und untersuchte ausführlich. So konnten nun auch die Beine angehoben und ausgestreckt werden. Allerdings sollte bzw. konnte unser Patient nicht schmerzfrei aufstehen und so stellte sich die Frage, wie wir ihn zum RTW bringen sollten. Die Treppe erwies sich hier als Problem. Der Notarzt und das gesamte Team einigte sich auf die Möglichkeit mit Vakuummatratze und leichtes hinunter rutschen bzw. ziehen über die Treppe. Somit wurde nun alles vorbereitet und der Patient mit viel Überredungskunft davon überzeugt, dass dies am besten für ihn sei. Der ca. 25-jährige Mann wurde nun schonend in die Vakuummatratze gebettet und diese abgesaugt. Weitere Maßnahmen wollte der Notarzt erst im RTW machen.

Es ging nun mit dem gesamten 5-köpfigen Rettungsteam und dem gut verpackten Patienten in der Vakuummatratze die enge Treppe hinunter. (mehr …)

So macht Arbeiten auf dem RTW Spaß – Teil 3


Hier könnt ihr die ersten beiden Teile zu „So macht Arbeiten auf dem RTW Spaß“ nachlesen:      Teil 1        Teil 2

 

Nach der kurzer Verschnaufpause auf der Wache wurden wir wieder alarmiert.

Dieses mal sollte es zum gemeldeten Herzinfarkt als Notarzteinsatz  in einen Wohnblock in der Stadt gehen. Jonas fuhr wieder den RTW mit Sondersignal zur Einsatzstelle. Direkt hinter uns war das NEF mit dem Notarzt. Somit trafen wir gleichzeitig ein und es ging mit einer Personalstärke von 5 Personen, also unserer Besatzung des RTW und dem Notarzt mit seiner Fahrerin als auch der weiteren RA-Praktikantin auf dem NEF, zum Patienten.

Dort übernahm der Notarzt natürlich die Einsatzführung und Kommunikation mit dem ca. 60-jährigen Patienten. Dieser lag in seinem Bett und hatte sichtlich Atembeschwerden. Ein grippalen Infekt war bereits sehr mehreren Wochen bekannt, zudem chronische Bronchitits und einige Vorerkrankungen des Herzens. Aktuell wirkte die Situation aber nicht wirklich wie ein Herzinfarkt (nicht dass man den sehen kann, aber es passt einfach nicht), was die anwesende Ehefrau ständig behauptete. Wir machten ein komplettes Monitoring mit Blutdruck, Puls, Sättigung und 12-Kanal-EKG. Alles war unauffällig. Auch ein Zugang wurde durch den Notarzt gelegt. Das gesamte Team arbeitete sehr ruhig und alles war echt gut organisiert.

Der Patient ging zur Abklärung seiner Atembeschwerden mit ins Krankenhaus. Der Transport nach unten fand mittels Transportstuhl und Aufzug statt. Im RTW bekam der Patient noch Sauerstoff, was ihm zusätzlich gut tat. Nun ging es mit Notarztbegleitung ins Klinikum, ich war wieder hinten beim Patienten. Insgesamt war der ältere Herr immer stabil.  Im Krankenhaus übergaben wir den Mann an die diensthabende Ärztin und das Pflegepersonal. Ich machte noch die obligatorische Dokumentation (diesmal habe ich mir den Transportschein gleich unterschreiben lassen 😉 ).

Danach gehts zurück zur Rettungswache. Dort sollten Jonas und ich jedoch nicht lange verweilen, denn unser Melder ging erneut. Es ging dieses mal zum gemeldeten Arbeitsunfall, wieder mit Notarzt. Es sollte eine Fußverletzung in einem Industriebetrieb vorliegen. (mehr …)

Post von der DKMS – potentieller Lebensspender


Ich bin bereits seit meinen 18. Lebensjahr bei der DKMS registriert. In der Schule durfte ich damals zum Thema Leukämie ein tolles Referat einer Klassenkameradin, deren Cousin selbst im Alter von 4 Jahren daran erkrankt war, hören. Dies war sehr bewegend, so habe ich mich auch mit Hilfe eines Sets mit den Wattestäbchen (damals recht neu) bei der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registriert und würde für eine mögliche Knochenmarkspende bzw. Stammzellenspende zur Verfügung stehen..

Das Set für eine Typisierung mit den Wattestäbchen könnt ihr euch übrigens hier anfordern: www.dkms.de Dort findet ihr auch viele weitere Informationen zum Thema Blutkrebs und den Kampf dagegen.

In den ganzen letzten Jahren habe ich immer mal wieder Schreiben mit Informationen und ein bisschen Werbung per Post oder E-Mail bekommen. Mehr habe ich nie gehört und mir auch wenig Gedanken darüber gemacht.

Nun kam vor ca. 10 Tagen ein Brief und auch noch eine E-Mail mit genaueren Informationen und der Anfrage, ob ich einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen würde und eine Blutabnahme zur Feintypisierung durchführen lassen würde. Es sollten hier weitere Gewebemerkmale näher untersucht werden und auch die Blutgruppe sowie der CMV-Virus würde getestet.

Natürlich habe ich gleich geantwortet und mich dafür bereit erklärt. Meine Gewebemerkmale scheinen wohl häufiger zu sein und ich könnte so in nächster Zeit evtl. für einen Patienten in Frage kommen.

Online bekam ich nun einen Gesundheitsfragebogen zugesandt. In diesem wurden mögliche Ausschlussgründe für eine Spende abgefragt, also vor allem chronische Erkrankungen (Herz-Kreislauf, genetische Erkrankungen, Atmung und einiges mehr). Da ich jedoch vollkommen gesund bin, war dieser Fragebogen schnell beantwortet und abgesandt

Ein paar Tage später hatte ich auch schon einen dicken Umschlag in der Post.
wpid-20141031_214026.jpg
(mehr …)

Danke


Gestern Abend wurde auf meinen Blog die 20.000 Aufrufe überschritten und ich will mich auf diesen Wege einfach bei all meinen Lesern Bedanken.

DANKESCHÖN !!!

Vor einem Jahr habe ich angefangen hier richtig viel zu schreiben und machte dies aus Spaß am Schreiben und an meinen Hobbies. Dabei dachte ich jedoch anfangs, dass die Artikel wahrscheinlich von fast niemanden gelesen werden, doch dies hat sich mittlerweile geändert und ich freue mich über immer mehr regelmäßige Leser und Kommentare! Natürlich soll es auf dem Blaulichtengel-Blog noch ganze viele Neuigkeiten zu berichten geben! Über Anregungen und Verbesserungsvorschläge bin ich übrigens immer dankbar!

In diesem Sinne: Euere Blaulichtengel