Nachtschicht

Freitagsfüller


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1.  Heute ganz früh hat die Sonne bereits gelacht 😉.

2.  Aufräumen und Putzen sollte man immer von oben nach unten.

3.  Hunger auf frische Früchte: ich liebe gerade besonders Erdbeeren und Himbeeren.

4.  Warum so nervös, eigentlich ist es doch nicht so kompliziert und machbar (in meinen Nebenjob).

5.  Ich habe kürzlich angefangen einen Nebenjob auszuüben (wird bestimmt bald mehr dazu berichtet).

6.  Ich weiß nicht mehr, was der letzte Film war, den ich im Kino gesehen habe.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Sanitätsdienst bei einer Theater-Veranstaltung, morgen habe ich eine Nachtschicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich mich erholen!

Aus der Sicht der Begleiterin auf dem RTW – Teil 2


Als wir uns auf der Heimfahrt bei der Leitstelle zurück in unseren Gebiet meldeten, bekamen wir direkt einen weiteren Einsatz. Es ging nun mit Sonderrechten zu einem kaltschweißigen Patienten. Dort bracht un die Ehefrau zum ca. 40-jährigen Mann, der im Bett lag und stark verschwitzt ist. Der Blutdruck und Blutzucker und die Sauerstoffsättigung sind normal, doch das EKG (ich darf mal wieder ein 12-Kanal-EKG schreiben) zeigt eine Sinusbradykardie, d.h. sein Herz schlägt zu langsam. Der Rettungsassistent beschließt einen Zugang zu legen und dem Mann aufgrund starker Übelkeit auch ein Medikament dagegen zu geben. Wir warten nun auf den Notarzt, welches ein Hintergrund-Arzt sein sollte, da der reguläre bereits einen anderen Einsatz hat. Sein Eintreffen verzögert sich, da er sich verfahren hatte.
Als er eintrifft, ist unser Patient bereits gut versorgt, wir tragen ihn mit dem Tragetuch die Treppe zu unserer Trage hinunter und bringen ihn in den RTW. Der NA will im Rettungswagen begleiten, da er jedoch mit dem Privat-PKW da ist, heißt dies, dass jemand sein Auto mitnehmen muss. Somit fahre ich nun den RTW und der RA das Auto vom Notarzt. Auch hier bekomme ich das Vertrauen meines Rettungsassistenten, da er mich somit mit dem NA (ein Facharzt, der eher andere Stärken als die Notfallmedizin hat) im RTW alleine lässt. Die Fahrt verläuft problemlos und in der Klinik übergeben wir den Patienten.

Danach wartet auf uns ein leckerer Milchkaffee in der Leitstelle, denn diesen war uns die Disponentin für ihren Fehler noch schuldig. Nach kurzem Plausch mit den Disponenten soll die Nacht jedoch für uns weiterhin auf dem RTW weitergehen. Es steht noch eine Einweisung auf der Liste. Der einweisende Arzt hat die Diagnose „starke Unruhe“ auf die Einweisung geschrieben. Dies trifft leider auch uns zu, denn unruhig ist die Nacht für uns auch 😉
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In einer Nacht quer durch das Leitstellengebiet…


Für mich recht ungewöhnlich war ich Sonntag Nacht auf dem RTW als Fahrerin unterwegs. In einer solchen Nacht, kann man entweder totale Ruhe oder aber viel unterwegs sein. Die Kollegen hatten bereits die ganze Woche über sehr viele Einsätze gefahren und so stellte ich mich eher auf Ruhe ein, da es ja irgendwann wieder einmal anders werden muss.

Mein Kollege, ein erfahrener Rettungsassistent, der nie um einen blöden Spruch verlegen ist, und ich checkten also zu Beginn der Schicht nach der Übergabe den RTW, um danach zum gemütlichen Teil überzugehen. Es gab nämlich von einem anderen Kollegen ein super leckeres Erdbeertiramisu, welches natürlich von der anderen RTW-Besatzung und uns vernascht wurde.

Danach ging zum ersten Mal unser Melder, es sollte zur Gebietsabsicherung gehen, doch bereits an der 2. Ampel durften wir wieder umkehren. Somit war also nochmals Zeit zum Plausch mit den Kollegen.

Bald wurden wir allerdings wieder alarmiert: diesmal schickte uns die Leitstelle auf eine Außenwache, ebenfalls zur Gebietsabsicherung, da die dortigen Kollegen weiter weg fuhren. Somit ging die Fahrt zur nächsten Wache, wo wir uns es auch auf dem Sofa gemütlich machten und mit dem dortigen Notarzt-Fahrer quatschen konnten. Nach etwas einer Stunde durften wir den Heimweg wieder antreten.

Auf der Wache unterhielten wir uns noch etwas, um recht bald schalfen zu gehen. Leider war dieser Plan nicht der, den die Leitstelle für uns hatte. Es klingelte nämlich das Telefon, was meistens bedeutet, dass wir einen Hausnotruf fahren.  Hier war es ein 24-Stunden Alarm, d.h. die Teilnehmerin am Hausnotruf hatte innerhalb des letzten Tages den Knopf zur Zurückstellung nicht betätigt. Nach Suchen der richtigen Schlüssel aus dem Kasten, ging es mit den Wohnungsschlüsseln in einen Außenort, wo wir dank Navi recht schnell an der Adresse ankamen. Der RA klingelte und sperrte die Haustüre des Hauses auf. Beim Hineingehen hörten mein Kollege und ich bereits einen sehr lauten Fernseher oder ähnliches. So holte ich schon einmal den Notfallkoffer, denn dies bedeutet meist nichts gutes. Währenddessen ging der RA in das Zimmer, wo die Stimmen aus dem Gerät zu hören waren, er erblickte eine schlafende Dame, welche er aufweckte. Sie erschreckte erst einmal, danach meinte sie, dass sie eingeschlafen war und den Hausnotruf total vergessen hätte. Kann ja mal passieren. Wir stellten den Alarm noch zurück und machten uns auf den Weg zur Wache.

Auf der Rettungswache angekommen, wollte ich mich schnell in meinen Schlafsack kuscheln, doch es sollte wieder zur Gebietsabsicherung in eine andere Außenwache gehen. (mehr …)

Freitagsfüller


Heute gibt es wie fast jede Woche bei mir wieder den Freitagsfüller von scrapimpulse. Ich mag es diesen Lückenfüller jede Woche als kleine Gedankensammlung auszufüllen. Diese Woche gibt es ein Jubiläum, denn der Füller wird zum 200. Mal zum Ausfüllen angeboten. Herzlichen Glückwunsch an Barbara, der Erstellerin.

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1. Eigentlich habe ich  diese Woche bisher sehr wenig sinnvolles gearbeitet, aber dies wird sich hoffentlich noch ändern.

2.  Ich trage eingentlich nie Schmuck an meiner rechten Hand.

3.  Spät am Abend bin ich meist noch sehr aktiv mit Lernen, Aufräumen, usw., Nachtmensch eben 😉.

4.  Manchmal muss man einfach etwas wagen und sehen was passiert.

5.  Das Jahr 2012 war ein schönes, ereignisreiches und spannendes Jahr, doch irgendwie ist es viel zu schnell vergangen.

6.  Du weisst, dass du alt bist, aber kannst trotzdem noch sehr aktiv sein.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen späten Feierabend nach der Arbeit auf dem Rettungswagen, morgen habe ich einen Nachtdienst auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich Ausschlafen und danach das hoffentlich schöne Wetter genießen!

Der normale Wahnsinn einer Samstag Nachtschicht oder doch nur noch Gestörte


Wie bereits öfters berichtet, fahre ich ca. einmal im Monat an einem Samstag eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen. Dies habe ich mir selbst ausgesucht und plane daher also immer einen Abend und eine Nacht für mein Hobby zu opfern. Doch irgendwie nimmt es immer mehr zu, dass man in dieser Schicht keine „normalen“ Einsätze hat, sondern nur noch verrückte. Vielleicht ziehe ich auch einfach solche Einsätze an.

Bereits während der Übergabe der Tagbesatzung auf den Rettungswagen geht unser Melder zum ersten Mal. es soll in einen Vorort zu einem alkoholisierten Patienten gehen, dies kurz vor 18 Uhr. Meinem Begleiter ist die Adresse bereits bekannt, da dort öfters unsere Hilfe benötigt wird. Am Einsatzort angekommen, wartet bereits die Ehefrau des Patienten auf uns. Dieser hat uns selbst gerufen und ist verzweifelt, dabei total beratungsresistent und irgendwo zwischen agressiv und depressiv. Auf jeden Fall hat er zuviel Alkohol getrunken und muss sich mehrmals übergeben. Ins Krankenhaus will er allerdings nicht mitgehen, zumindestens nicht ohne seinen Hund. Nach endlosen Diskussionen lassen wir schließlich über die Leitstelle die Polizei alarmieren. Als diese eintrifft, geht alles auf einmal schneller, der Mann geht nun doch mit, allerdings ist das Problem Hund weiterhin das wichtigste Thema. Im Rettungswagen wird er etwas einsichtiger und entschuldigt sich nur noch bei uns. Da hätte er sich etwas früher überlegen sollen und entweder gar keinen Notruf absetzen sollen oder aber einfach mitkommen. (mehr …)