Helfen

Tür 3: Mangelnde Erste Hilfe


Dies ist leider eher ein Gesamtzustand in Deutschland: Mangelnde Erste Hilfe.

Für die meisten Menschen ist Erste Hilfe eher ein Angstbegriff. Kurse sind teilweise Jahrzehnte Jahre alt und die Hemmschwelle zu helfen sehr groß. Dabei herrscht oft die Meinung, dass man ja so viel falsch machen könnte. Eigentlich ist es aber genau umgekehrt. Falsch macht man fast nie etwas, nur wenn man nichts tut, dann ist es schlimm.

Ein Erste Hilfe Kurs dauert nach den neuen Richtlinien seit diesem Jahr nur noch 9 Unterrichtseinheiten und ist somit in einem Tag zu absolvieren, es gibt aber auch geteilte Kurse an mehreren Abenden. Die Unterteilung in verschiedene Kurs ist weggefallen, auch die Auffrischungskurse sind die gleichen. Somit lernt man immer alles wichtige zum Thema Erste Hilfe in einem kompakten Tag.

Die Berufsgenossenschaften bezahlen die Kurse für Ersthelfer alle 2 Jahre, manche sogar jährlich. Man kann so also sein Wissen immer aktuell halten. Ersthelfer werden in den allermeisten Betrieben immer gerne gesehen.

Leider helfen manche Menschen dennoch nicht oder nicht ausreichend. So wird der bewusstlose Mensch lieber auf der Straße liegen gelassen, weil man Angst hat, ihn anzusprechen und anzufassen.

Ich habe selbst eine Reanimation in einem großen Betrieb erlebt, bei dem nicht einmal die Arbeitskollegen wirklich geholfen haben. Es wurde zwar ein Notruf abgesetzt, der Beginn der Reanimation wurde aber nicht durchgeführt.

Somit kann ich nur an alle appellieren, bitte helft in allen Erste-Hilfe Situationen. Traut euch einfach, falsch machen kann man selten etwas, nur das Helfen zählt.

Zur Ersten Hilfe zählt übrigens auch bereits einen Notruf abzusetzen und die Unfallstelle abzusperren. Auch das Insicherheitbringen von Personen wird oftmals vergessen (gerade auf Straßen oder in Betrieben).

Meiner Meinung nach sollten Schüler ab einem gewissen Alter übrigens Pflichtstunden in Erster Hilfe mit Reanimation erhalten. In anderen Ländern gibt es solche Unterrichtseinheiten und sie helfen einfach das Bewusstsein zur Ersten Hilfe zu schärfen und auch die wichtigsten Grundlagen zu vermitteln.

Freitagsfüller mitten im Sommer


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1.   An schönen warmen Sommerabenden  ist mein Lieblingsplatz auf der Terrasse.

2.   Ich finde gerade nichts mehr in meinem Kleiderschrank.

3.   Zur Pflege meiner Haut benutze ich mittlerweile nur noch wenige Produkte.

4.   Ich finde es schön und erfüllend Menschen zu helfen.

5.   Ob es wohl möglich ist,  dass einmal eine Woche ohne unvorhersehbares in meiner Arbeit passiert.

6.  Unser Pool zuhause ist zum Glück mit Wasser noch ganz voll.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Tagesausglang auf der Terrasse, morgen habe ich eine Schicht auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich noch einmal eine Schicht Rettungsdienst fahren!

Ein Leben retten


Es ist wieder einmal Zeit auf das Thema Reanimation aufmerksam zu machen. Aktuell läuft vom 16. bis zum 22.09. bundesweit die Woche der Wiederbelebung. Dazu werden an vielen Orten Veranstaltungen rund um das Thema Reanimation angeboten, viele davon sind zum Mitmachen gedacht. Dabei geht es hauptsächlich darum, die Bereitschaft der Bevölkerung für die Laienreanimation zu steigern.

Von der Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. und dem Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V. in Kooperation mit dem German Resuscitation Council e.V. gibt es dazu die deutschlandweite Kampagne Ein leben retten, 100 pro Minute. Mehr Infos zur Kampagne findet ihr hier: www.einlebenretten.de

In Deutschland sterben ca. 100.000 Menschen im Jahr am plötzlichen Herztod.  Dabei helfen nur in ca. 15 Prozent der Fälle die Menschen und beginnen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Doch dies ist gerade in den ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sehr wichtig. So sinken pro Minute ohne Herz-Druck-Massage die Überlebenschancen um ca. 10 %.

Hier noch einmal die wichtigsten Schritte: (mehr …)