Fallbeispiel

Rückblick: Die Rettungssanitäter-Prüfung


Nachdem die ganze Woche fleißig geübt wurde, ging es Freitag gleich nach dem Frühstück zur schriftlichen Prüfung. Die 100 Fragen waren uns durch die Abschlusswoche und den Grundlehrgang alle nicht ganz unbekannt und so war ich recht zügig mit den Fragen fertig. Wobei es auch so ist, dass einem Multiple-Choice-Fragen liegen müssen und damit komme ich sehr gut klar. Danach war schon einmal etwas Erleichterung, denn ich war mir fast zu 100 % sicher, diesen Teil bestanden zu haben.

Doch die Sorgen vor der mündlichen Prüfung und meine Nervosität sind dennoch im Laufe des Tages nicht weniger geworden. Am Abend erhielt ich noch eine lustige Abfragerunde, die mich etwas lockerer werden ließ.

Am Samstagmorgen waren alle beim Frühstück sehr ruhig und angespannt, denn danach sollte es nach kurzer Vorstellung der Prüfungskomission gleich zur mündlichen Prüfung gehen. Ich war echt sehr nervös und habe eigentlich alle ein bisschen verrückt gemacht.

Meine Teampartnerin ging gleich als erstes zur Mündlichen rein und kam nach ca. 20 Minuten mit einem Lächeln wieder, denn sie hatte eine gute Leistung abgelegt, was ihr ganz klar war und sie ist sehr erleichtert gewesen. Leider wurde ich davon trotzdem nicht ruhiger und machte eher alle noch nervöser. Deswegen bin ich dann auch als Drittes rein und hoffte einfach nur, dass es schnell vorbei sein würde.

Vor der Prüfern sitzend bekam ich nun meine Fragen, es sollte sich dabei alles um einen Eisunfall handeln. Zunächst ging es los mit Einsatzgrundsätzen, was noch recht entspannt war, da diese eigentlich immer recht ähnlich sind. Bis der Notarzt irgendwann von der nützlichen Ausstattung eines KTW wissen wollte und dabei meinte, wir hätten zur Rettung ein Abschleppseil dabei. Dies ist jedoch bei uns nicht der Fall ist. (mehr …)