Alles Sanitätsdienst


Zur Zeit komme ich wenig zum Schreiben neuer Artikel, da ich ziemlich eingespannt bin. Nicht nur beruflich, sondern auch in meiner Hilfsorganisation. Hier bin ich gerade oft beim Sanitätsdienst zu finden.

Dabei sind es sehr unterschiedliche Sachen, von Festveranstaltungen und Auftritten über Sportdienste bis hin zu großen Festen und Fernsehübertragungen. Manchmal werden hier nur 2 Sanitäter gefordert, oft aber auch ein Rettungswagen oder Rettungsassistenten bzw. Rettungssanitäter bzw. auch schonmal 10 Sanitäter.

Ich helfe dabei gerne und kann mir nebenbei viele interessante Veranstaltungen ansehen.
Gerade bei den Hallendiensten kann man verschiedene Shows und Künstler sehen.
Zudem sind es meist entspannte Dienste, da hier relativ wenig passiert und man die Auftritte von der Seite gut beobachten kann.

Auch bei einigen Sportveranstaltungen bin ich sanitätsdienstlich aktiv. Hier lerne ich manchmal neue Sportarten kennen oder man kann einfach viel Arbeiten.

Die Absicherung bei einem Sanitätsdienst ist dabei einfach eine andere Art von Arbeit wie im Rettungsdienst. Man sieht hier jedoch auch sehr viel und erlebt so einiges.
Es ist nicht immer alles aufregend, doch auch die Kleinigkeiten müssen eben versorgt werden und man kann hier viel Kommunikation und Teamarbeit erleben.

Mir gefällt dabei echt die Abwechslung und das breite Spektrum an Diensten. Dies ist möglich, da ich die Dienste meist in der größeren Stadt mache und hier eben vieles anfällt.
Alles ist rein ehrenamtlich und von den Kollegen sind vom Praktikanten mit Erste-Hilfe-Ausbildung bis hin zum Organisatorischen Leiter und Notarzt alles dabei. So kann man sich auch beim Dienst austauschen und ergänzen.

Dabei ist klar, dass es auch langweilige Sanitätsdienste gibt, bei denen weder die Veranstaltung für uns sonderlich interessant ist, noch viel zu tun ist. Doch auch solche Dienste müssen eben besetzt werden. Aber man kann sich hier ja etwas zum Beschäftigen mitnehmen und so geht auch da die Zeit gut vorbei.

Ich selbst schaue dabei auch gerne einmal hinter die Kullissen von Shows und Veranstaltungen. Auch Messen mag ich sehr gerne (besonders Neuigkeiten selbst mit ansehen und vielleicht auch etwas Essen). Bei manchen Diensten erhalten wir auch kostenfreie Verpflegung (oft dann sehr reichhaltig).

Es gibt Dienste, da weiß man vom ersten Moment, dass es nicht ruhig sein wird und man wirklich etwas zu Arbeiten bekommt. Dies ist gerade bei unseren „Nationalfeiertag“ oder bei Motorsportveranstaltungen der Fall. Ich bin hier aber auch froh, dass man wirklich auch beim Sanitätsdienst arbeiten kann, dann auch teilweise mehr als im Rettungsdienst (es ist so schnell kein Notarzt da und wir entscheiden alleine, wie es mit den Patienten weitergeht, also Klinik oder nach Hause oder wie auch immer).

In der nächsten Zeit habe ich mir aber auf jeden Fall vorgenommen, hier auch des öfteren über den ein oder anderen Sanitätsdienst zu berichten.
Erzählen gibt es nämlich gerade aus den letzten Wochen einiges.
Ihr dürft also gespannt sein.

Advertisements

4 Kommentare

  1. Und immer die gleichen Fragen zum beantworten!
    Bei den entspannteren Diensten könnte man auch mal Bullshit-Bingo spielen!

  2. „Tschuldigung, wo ist die Toilette?“ Wie oft hört man Das im Laufe eines Dienstes…

    Ich mache alle Arten von Diensten gern. Sportturniere mit viel Arbeit, Symphonische Konzerte (will keiner Machen, Aber ich spar mir gerne die teuren Eintrittskarten) Oder auch langweiliges (60 Leute sitzen in einem Saal. Bitte, wir brauchen San-Dienst!!) Aber da gibts dann meist gutes Essen.

    LG
    Jakob

    1. Also die Frage nach den Toilletten ist echt sehr häufig. Teilweise haben wir auch schon ein eigenes Hinweisschild dafür gebastelt, um wenigstens einen Teil der Nachfragen vorzubeugen.
      Essen ist bei San-Diensten auch nicht zu unterschätzen. 😉
      Dazu gehe ich gerne zu Veranstaltungen, die mir ansonsten echt zu teuer gewesen wären.
      Manchmal mache ich eben auch Dienste den Verantwortlichen zu Liebe oder weil sich echt niemand findet.
      Liebe Grüße
      Blaulichtengel

  3. Ich finde es auch sehr spannend, wie unterschiedlich die Besucher bei Konzerten auf die Helfer reagieren.
    Beide Extremfälle schon erlebt.
    Mittleres Konzert von einem relativ aktuellen Charts-Musiker, Kollaps vor der Bühne. Absolut-kein-Durchkommen dahin. So garnicht.
    Großeres Punk-Konzert, 80% am Pogen und davon vielleicht 20% am slammen. Tänzer dumm am Kopf getroffen, Platzwunde, ko.
    Man konnte praktisch hinlaufen da so gut wie alle den Sanis quasi aus dem Weg sprangen (oder von anderen aus dem Weg gezogen wurden) und sich um den Verletzten ein leerer Kreis gebildet hatte. War schon cool zu sehen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s