Monat: Januar 2016

Freitagsfüller


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1.    Das Dschungelcamp schaue ich sehr selten und dann immer nur kurz.

2.    Ich war schon ewig nicht mehr beim Friseur.

3.   Wie kann es sein, dass manche Angehörige so ignorant und uneinsichtig sind.

4.    In der Arbeit gibt es bei uns ein Naschschälchen, das ist leer.

5.   Vielleicht hätte ich am Mittwoch das Missgeschick nicht herbeirufen sollen.

6.    Heute ist ein Tag mit überhaupt keinen guten Nachrichten.

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf auf ein Essen in gemütlicher Runde, morgen habe ich eine RTW-Schicht mit einem sehr erfahrenen Kollegen geplant und Sonntag möchte ich ein bisschen in der Leitstelle arbeiten und einen Faschingsumzug besuchen!

Von der Theorie zur Praxis oder vom Abschlussgespräch auf den RTW


Nach meinem Abschlussgespräch zur Rettungsassistentin bin ich noch kurz auf der Wache geblieben. Erst einmal um etwas herunter zu kommen, mit Kollegen zu quatschen und ein bisschen was zu Essen, später habe ich noch die Küche in der Wache etwas aufgeräumt und mit einer Kollegin aus der Verwaltung geplaudert.

Diese Ruhe sollte jedoch schon bald gestört werden. Ich hörte am Funk immer mehr Alarmierungen, bekam auch mit, dass bereits die KTW zu Notfällen geschickt wurden. Bislang betraf mich dies noch nicht.

Irgendwann einmal hörte ich aber den Alarm des Hintergrundteams zur Besetzung eines RTW. Ich überlegte kurz und wollte mich eigentlich schon telefonisch bei der Leitstelle melden, als bereits der Rettungsdienstleiter mich suchte und fragte, ob ich nicht mit ausrücken könnte. Hier konnte ich natürlich nicht nein sagen und so ging es nach einer kurzen Suche und schnellen Drüberziehens von Rettungsdienstkleidung und meinen Sicherheitsschuhen zusammen mit dem stellvertretenden Rettungsdienstleiter auf einen Ersatz-RTW.

Ich durfte auf dem Begleitersitz Platz nehmen. Danach nahmen wir die Einsatzmeldung auf, es ging zum Schlaganfall nach Sturz, bedingt ansprechbar als Notarzteinsatz. Auf der Anfahrt mit Sondersignal quer durch die Stadt machte ich mir bereits einige Gedanken. Gerade noch das Abschlussgespräch bestanden und nun mit dem RTW und stellvertretenden Leiter Rettungsdienst unterwegs, so schnell kann der Wechsel gehen.

Am Einsatzort wurden wir bereits von einer Einweiserin erwartet. Auch der KTW war bereits zur Erstversorgung vor Ort. Nur der Notarzt war noch nicht am Einsatzort. Wir nahmen also alles an Equipment mit in die Wohnung des Patienten. Dort lag der Mann in der sehr engen Küche an der Türe. Die KTW-Besatzung war bereits seit einigen Minuten vor Ort und hatte uns und den Notarzt nachalarmieren lassen.
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Freitagsfüller


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1.    Die Schnelligkeit der Veränderungen überrascht mich manchmal selbst.

2.  Ich helfe gerne, denn es könnte auch andersrum sein. 

3.   Ich war im Kurzurlaub letzte Woche und die Abwechslung zum Alltag war toll.

4.   Oft finden sich viele Überraschungen unten im Kleiderschrank.

5.   Ich muss unbedingt überhaupt mal wieder einen Film im Kino sehen.

6.  Fast immer habe ich eine Wasserflasche auf meinem Tisch stehen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Jahreshauptversammlung bei meiner Feuerwehr, morgen habe ich ganz kurzfristig eine Nachtschichten auf dem RTW geplant und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen!

Über mich – es ist Zeit für eine Aktualisierung


Nach fast 2 Jahren ist mir aufgefallen, dass es dringend mal wieder Zeit für eine Aktualisierung meiner „Über mich“-Seite ist. Zudem ist ein neues Jahr da und somit auch wieder Zeit für Neuerungen.
Schließlich hat sich in den letzten Monaten einiges verändert.

Hier nun die aktualisierte Fassung:

Ich möchte ich mich natürlich erst einmal vorstellen. Ich blogge hier anonym, da es mir sonst sicherlich nicht möglich wäre einfach so aus meinen Feuerwehr- und Rettungsdienstleben zu erzählen. Komplett versteckt zu bleiben ist jedoch nicht ganz einfach und deshalb bitte ich meine Freunde und Bekannte einfach nicht alles über diesen Blog auszuplaudern.

Ich bin Mitte 20, habe ein duales Studium absolviert und einen Beruf, der wirklich mit meinen Aktivitäten und Hobbies fast gar nichts zutun hat und möchte hier über meine ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Feuerwehr und dem Rettungsdienst bloggen.  Dazu kommt ab zu auch noch etwas aus meinen Nebenjob in der Leitstelle, der eng mit meinem ehrenamtlichen Engagement zusammenhängt.

Eigentlich bin ich bereits als Kind in diese Hobbies hinein gewachsen, doch so richtig wichtig, sind sie mir erst vor mittlerweile ungefähr fünf Jahren geworden. Das Ehrenamt ist für mich also sehr wichtig und deshalb möchte ich auch andere daran teilhaben lassen und sie vielleicht dazu bewegen, sich auch irgendwie zu engagieren.

Ich habe in dieses Engagement sehr viel Zeit investiert und bin wahrscheinlich eine eher eine Seltenheit. Denn in den vergangenen Jahren habe ich in meinem Ehrenamt im Rettungsdienst eine weitere Berufsausbildung zur Rettungsassistentin absolviert. Dies hat sich über den Weg von der Sanitätsausbildung über Rettungssanitäterin bis hin zur Rettungsassistentenausbildung mit anschließenden Praktikum so ergeben. Die Ausbildung hat viel Zeit gekostet, doch ich habe es gerne gemacht, da ich eben immer mehr erreichen wollte. Die Ausbildung habe ich auch für mich selbst gemacht, ich wollte einfach noch mehr Wissen und Lernen, aber vor allem auch manche Dinge umsetzen können.

In der Feuerwehr durfte ich mittlerweile auch bereits den Gruppenführer-Lehrgang absolvieren, bin ansonsten Truppführerin, Atemschutzgeräteträgerin und habe noch einige weitere kleinere Ausbildungen. Auch hier darf ich vielleicht bald weitere Aufgaben übernehmen. Während der Studienzeit war ich in einer etwas größeren Feuerwehr und durfte dort viele Erfahrungen sammeln, die mir auch jetzt in meiner kleinen Dorffeuerwehr noch helfen und auf die ich gerne zurückblicke.

Achja woher ich komme, wird auch nicht verraten, nur, dass ich irgendwo im Süden Deutschlands zu finden bin und ich selbst kein Großstadtmensch bin. Mittlerweile lebe ich auch wieder auf dem Land und arbeite in einer mittelgroßen Stadt. In meinem Hauptberuf fühle ich mich gerade sehr wohl und es wird daher beruflich erst einmal keine großen Veränderungen geben.
Doch der Rettungsdienst ist für mich trotzdem ein weiteres Berufsfeld und mehr als nur ein reines Hobby!

Alle Einsätze werden von mir so geschrieben wie ich sie empfunden habe und ich hoffe, dass sie keine Rückschlüsse auf irgendwelche Personen zulassen, denn dieser Blog soll auch über meine Gefühle und Ansichten berichten, ohne dass ich mich dafür rechtfertigen muss.

So das war´s erst mal mit der Vorstellung! Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog!

Euere Blaulichtengel

Freitagsfüller


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1.    Der Winter ist bei uns leider noch nicht richtig angekommen.

2.  Ein bisschen Wändestreichen steht im Januar noch auf meiner Liste. 

3.   Gegen kalte Füße hilft am besten Bewegung.

4.   Manchmal ist es besser, wenn man einfach zu gewissen Dingen nichts sagt.

5.    Es fühlt sich gut an, sich einfach mal wieder mehr zu bewegen.

6.  Eine Kette mit Herz als Symbol war mein schönstes Geschenk.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den letzten Urlaubsabend, morgen habe ich den Besuch beim Biathlon Weltcup geplant und Sonntag möchte ich mich erholen und Zeit mit der Familie verbringen!