Tür Nr. 18: bin ich für den Rettungsdienst geeignet


Die Eignung für den Rettungsdienst ist oftmals keine einfache Frage. Man muss viele verschiedene Eigenschaften mitbringen um in diesem Berufsfeld geeignet zu sein. Manche Dinge lernt man aber auch eben erst mit der Zeit.

Ob man für den Rettungsdienst geeignet ist, kann man am besten herausfinden, indem man in diesem Bereich hineinschnuppert. Im Vorfeld ist es echt schwierig zu sagen, ob man für den Beruf geeignet ist.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Wege, wie man zum Rettungsdienst kommen kann. Dies ist vor allem davon abhängig, aus welchem Beweggrund man im Rettungsdienst einsteigt und was man dort genau machen möchte.

Auf jeden Fall sollte man nicht denken, dass alles voller Blaulicht und Action ist. „Rettungsrambos“ fallen nämlich sehr schnell aus dem Bild und sind im Rettungsdienst auf Dauer falsch.

Die Arbeit im Rettungsdienst ist sehr vielfältig. Es wird eine hohe physische und psychische Belastbarkeit gefordert. Durchhaltevermögen ist auf jeden Fall wichtig. Man muss nicht nur körperlich belastbar sein, sondern auch sehr gut mit Menschen umgehen können. Man trifft auf sehr unterschiedliche Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Gerade an diese Situationen muss man sich als Neuling erst gewöhnen. Besonders als junger Mensch muss man hier viel Lernen und dies bedarf einfach eine gewisse Zeit.

Zudem sollte man sehr flexibel und belastbar sein, denn die Schichtzeiten sind nicht immer günstig. Eine 12 Stunden Schicht ist dabei nicht einfach und man kann schnell an die Leistungsgrenzen kommen.

Des Weiteren sollte man auch tolerant und improvisationsfähig sein, denn man erlebt echt viele Dinge, bei denen man vorher glaubte, dass es so etwas nicht gibt. Geduld muss man auch auf jeden Fall mit den Menschen haben, besonders bei älteren Menschen muss man hierauf achten.

Die Liste an einzelnen Aufstellungen von Eigenschaften könnte man beliebig erweitern.

Somit ist insgesamt eine Mischung aus Sozialkompetenz, Körperlicher Fitness dem Wissen bzw. Fähigkeiten die man fachlich benötigt und auch psychische Belastbarkeit für die Eignung im Rettungsdienst relevant.

Auf jeden Fall sollte dies jeder Interessierte selbst ausprobieren und damit feststellen, ob er für den Rettungsdienst geeignet ist.

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7 Kommentare

    1. Also in diesem Adventskalender wird es dazu keine Erklärungen mehr geben.
      Aber zum Thema Kramofanfall gibt’s wahrscheinlich bald einen Einsatzbericht mit Erklärungen hinterher. Mal sehen, wann ich diese Serie starte.
      Danke für das Kompliment 🙂

  1. Hi gerade deinen tollen Blog entdeckt. Im August fange ich auch im Rettungsdienst an. Erste „kennen lern“ Erfahrungen durfte ich bei meinem Freund lernen. Er hat die Qualifikation zum Rettungshelfer und hat ein FSJ gemacht. Jetzt ist er aber nur noch im Ortsverein. So habe ich schon einige Sachen erfahren. Letztes Jahr im Januar habe ich die Ausbildung zum Notfallsanitäter mit bekommen. Hab jede Information regelrecht aufgesaugt. Jetzt darf ich die Hauptamtliche „Ausbildung“ zum Rettungssanitäter machen. Im August geht es nach Pfalzgrafenweiler zum RH Lehrgang. Freue mich schon sehr darauf. Letztes Jahr im August habe ich auch ein 5-tägiges Praktikum auf einer Rettungswache gemacht danach stand mein Entschluss fest. Ich möchte im Rettungsdienst weiter machen. Seit November 2015 bin ich auch Sanitätshelfer und hoffe bei Sanitätsdienste noch etwas Erfahrungen zu sammeln!

    Viele Grüße

    Melanie 🙂

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