Monat: Dezember 2015

2015 im Rückblick


Das Jahr 2015 geht nun engültig in seine letzten Stunden. Somit ist es auch Zeit am letzten Tag des alten Jahres über das vergangene Jahr nachzudenken und etwas zurückzublicken.

Das Jahr 2015 war für mich ein insgesamt gelungenes Jahr. Ruhig war es dabei eigentlich fast nie, doch ansonsten könnte es ja auch langweilig werden. Am Ende des Jahres habe ich vieles erreicht und bin zufrieden.

Insgesamt blicke ich sehr positiv zurück. Das Jahr hat für mich als Dauerpendler begonnen, doch nach einigen Hin und Her mit sehr schwierigen Wochen durfte ich in meine Heimatstadt an den dortigen Standort wechseln. Ich bin beruflich hier gleich in meiner Lieblingsabteilung gelandet und sehr gut aufgenommen worden. Gleichzeitig bin ich mittlerweile fest dort und muss nicht wieder bangen, an einen anderen Ort versetzt zu werden. Auch fachlich macht mir die Arbeit sehr viel Spaß. Ich bin hier einfach angekommen und auch mein Chef ist zurfrieden mit meiner Arbeit. Gleichzeitig kann ich mich hier viel  mehr verwirklichen und einbringen.

Privat hat sich das Jahr auch positiv gestalte. Ich lebe in einer Beziehung. Das Eigenheim konnte mit meiner Wohnung in diesem Jahr zum Teil renoviert werden. Es liegen hier viele arbeitsreiche Stunden hinter mir, doch es gefällt allen sehr gut.
Gesundheitlich ging es mir in diesem Jahr nicht das gesamte Jahr gut, doch zum Glück bin ich nun fit und es war nur ein falscher Alram (keine Migräne, sondern eine Medikamentenreaktion).
Meiner Familie geht es auch halbwegs gut, wenn auch alle ein paar Problemchen haben.

Im Rettungsdienst hat sich im letzten Jahr für mich ebenfalls viel getan. Ich habe die Ausbildung zur Rettungsassistentin vollständig abgeschlossen; bin während des Jahres viele Stunden als RA-Jahrespraktikantin gefahren und darf mich nun Rettungsassistentin nennen. Dies hat viel Zeit gekostet, doch ich bereue es nicht, denn ich konnte viel dazu lernen. Auch meine Kollegen sehen dies und nehmen mich anders wahr.
Ich fahre eigentlich jede Woche mindestens eine Schicht ehrenamtlich und werde nun auch als Teamführerin auf dem RTW eingesetzt. Ich hoffe, dass ich hier noch etwas sicherer werden kann.

Feuerwehrtechnisch gesehen war es im letzten Jahr recht ruhig, doch ich durfte mich auch hier weiterbilden. Bin mittlerweile auf dem Gruppenführer-Lehrgang gewesen. Ein paar Einsätze gab es auch noch.

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Überblick Adventskalender 2015


Auch in diesem Jahr gibt es hier noch einmal einen Überblick und somit Zusammenfassung über alle Türchen mit den jeweiligen Suchbegriffen zum Ansehen und Nachlesen.

 

Tür 1: Adventskalender Rettungsdienst Feuerwehr und Krankenwagen / Adventskalender für Rettungsassistenten

Tür 2: Nachtschicht im Rettungsdienst Zahnbürste mitnehmen?

Tür 3: Mangelnde Erste Hilfe

Tür 4: Vitalzeichen Kontrolle bei Nitrospray

Tür 5: DKMS Feintypisierung / DKMS Blutabnahmeset / Gesundheitsfragebogen

Tür 6: Schemas im Rettungsdienst

Tür 7: Hatte heute auf Arbeit eine erfolglose Reanimation gehabt

Tür 8: Transport von Pflegepatienten bei Wohnungswechsel

Tür 9: Rettungsassistenten Spätschicht

Tür 10: Sarkasmus schwarzer Humor Verarbeitung Trauma

Tür 11: Brandmeldealarm Pressluftatmer 

Tür 12: schlimmste RTW Schicht

Tür 13: Rettungsassistentenprüfung / Fragen Prüfung Rettungsassistent

Tür 14: Rettungsdienst Rückenprobleme / Notarzt bei Rückenschmerzen

Tür 15: Hausnotruf Nachtschicht

Tür 16: Wie viele Schichten macht ein Notarzt im Monat

Tür 17: Schockbare und Nichtschockbare Reanimation

Tür 18: bin ich für den Rettungsdienst geeignet

Tür 19: Traumaunfall Spineboard / Schema Beckenschlinge

Tür 20: Erste Schicht Rettungsassistent

Tür 21: Versorgung von Amputationen im Rettungsdienst

Tür 22: Wie wird man Mime beim Rettungsdienst

Tür 23: Einsatzberichte Rettungsdienst/Rettungsassistent / einen Einsatzbericht verfassen

Tür 24: Blaulichtengel

 

Ich hoffe, dass euch der Adventskalender auch in diesem Jahr wieder etwas gefallen hat. Bald wird es wieder normale Beiträge geben. Es gibt eigentlich echt viel zu erzählen, manches kann man fast nicht in Worte fassen.

Adventskalender Tür 24: Blaulichtengel


Blaulichtengel, das bin ich und das ist mein Blog. Ich bin in den letzten Jahren echt ein bisschen stolz diesen Blog zu Schreiben. In diesem Blog steckt eine Menge Persönliches von mir, denn ich veröffentliche hier eben nicht nur die Geschichten auf dem Rettungdienst oder der Feuerwehr, sondern auch sehr persönliche Dinge und Empfindungen.

Ich sammle privat auch Engel und bin durch den Zusammenhang mit dem Blaulichtmilieu eben zu diesen Namen gekommen. Ich würde mich selbst nicht direkt als Engel bezeichnen, doch anderen Menschen zu Helfen macht mir Spaß. So sehe ich in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit eben nicht nur ein reines Hobby.

Ich freue mich echt sehr und bin eben stolz darauf, dass dieser Blog in den letzten Jahren so gewachsen ist. Ich habe viele regelmäßige Leser und freue mich immer über Kommentare, gerne auch Diskussionen zu Einsätzen. Mittlerweile sind hier über 500 Artikel zu lesen und ich hoffe, dass mindestens noch einmal so viele dazukommen werden. Ich arbeite bereits fleißig daran.
Von meinen Lesern erhoffe ich mir, dass sie meinen Blog auch die nächste Zeit weiter Lesen und ihn dadurch am Leben erhalten.

 

Doch nun zu Weihnachten. Es ist Heilig Abend und ich arbeite gerade in einer Leitstelle irgendwo im Süden Deutschlands. Es ist für mich kein Problem an Weihnachten noch etwas zu tun, doch ab heute Nachmittag werde ich die Feiertage frei haben.  Zeit mit der Familie ist für mich ein sehr wichtiges Gut und darauf freue ich mich. Dazu wird es wieder ein klassisches Weinachten mit Bescherung, Christmette und Gans geben.

Ich wünsche euch allen ein gesegnetes, besinnliches, frohes und wundervolles Weihnachtsfest!
Verbringt ein paar schöne Stunden mit eueren Lieben und lasst euch reich beschenken!

Auch allen die an Weihnachten Arbeiten müssen wünsche ich ein frohes Fest! Ich wünsche euch ein paar ruhige Stunden und trotz der Arbeit einige schöne Weihnachtsmomente! Ich werde an euch denken und hoffe, dass es bei euch ebenfalls ein bisschen besinnlich zu geht!

Euere Blaulichtengel

Tür Nr. 23: Einsatzberichte Rettungsdienst/ Rettungsassistent / einen Einsatzbericht verfassen


Immer wieder wird nach dem Suchbegriff Einsatzberichte Rettungsdienst gesucht und hier auf meine Blog fündig geworden.

Ich selbst habe als Praktikant auch danach gesucht und mir so Inspirationen bzw. Hilfe geholt. Doch recht viele Informationen findet man im Internet nicht. Es gibt aber auch verschiedene Anforderungen an die Berichte.

So habe ich bislang 10 Berichte in der Ausbildung zum Rettungssanitäter geschrieben und nun weitere 16 Berichte während der Zeit als Rettungsassistentin im Praktikum. Hier waren es deswegen nicht ganz so viele, da ich durch meine Stundenanerkennung auch weniger Berichte schreiben musste. Ein normaler Jahrespraktikant schreibt nämlich fast 50 Stück, heißt also einen pro Woche. Bei mir wurde es auf Monate gerechnet und so hieß es ca. 16 Monate, also 16 Berichte, bin aber schneller fertig geworden.

Die Berichte legen dabei aber unterschiedliche Schwerpunkte und vor allem der Umfang unterscheidet sich je nach Ausbildungsstand deutlich. Ich selbst tue mir mit Schreiben recht leicht und somit habe ich teils auch viel zu berichten gehabt. Dennoch war Erstellen der Berichte sehr lästig. Ich war manchmal echt genervt, doch es gehört zur Ausbildung dazu und man reflektiert die Einsätze mit den medizinischen Hintergründen noch einmal.

Leider gibt es bei uns auch einige andere Praktikanten, die ihre Berichte bei den medizinischen Hintergründen durch Copy and paste aus Wikipedia oder anderen Lexika kopieren, dabei noch nicht einmal die Schrift verändern.

Inhaltlich ist es daher ratsam, seine eigenen Worte zu finden und nicht alles im Internet abzuschreiben, denn dies fällt bei den Prüfern bzw. Kollegen schnell auf und macht kein gutes Bild. Besonders ein inhaltlich gleich lautender Internetbericht ist nicht als eigener Einsatzbericht zu werten. (mehr …)

Adventskalender 22: Wie wird man Mime beim Rettungsdienst


Die Frage nach Minen beim Rettungsdienst fand ich irgendwie doppeldeutig.

Man kann schließlich beim Rettungsdienst direkt kein Mime werden. Hier würde man ja einen echten Einsatz im normalen Einsatzgeschehen vortäuschen müssen.
Wobei wir auch im echten Leben immer wieder gute Schauspieler erleben, die uns eine Erkrankung vorspielen. Besonders bei verhafteten Personen kommt dies gerne mal vor.

Doch zu den normalen Mimen. Diese braucht man natürlich zu Übungen oder bei Ausbildungen. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten. Oft sind es Jugendgruppen von Hilfsorganisationen, die sich auf das Mimen spezialisieren. Es gibt aber auch zusätzliche Gruppen, die wirklich nur Mimen. Man kann hier auch extra Lehrgänge besuchen um dies zu erlernen. Besonders für das Schminken gibt es weitere Spezialausbildungen. Auch lernen Mimen einige Regeln und auch die Grenzen beim Schauspielen kennen.
Bei den Gruppen kann jeder Interessierte einfach nachfragen und mitmachen.

Die andere Möglichkeit ist einfach, dass man gegenseitig bei Ausbildungen mimt.
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Türchen Nr. 21: Versorgung von Amputationen im Rettungsdienst


Irgendwie wurde jemand durch den Suchbegriff „Versorgung von Amputationen im Rettungsdienst“ auf meinen Blog geleitet. Mich verwundert dies selbst echt etwas, denn ich hatte in meiner bisherigen Rettungsdienstkarriere noch keine wirklich Amputation zu versorgen. Dabei muss man auch sagen, dass Amputationen recht selten vorkommen. Ich habe bisher eben noch keine im Ernstfall zu versorgen gehabt.

Doch in der Ausbildung ist die Amputation natürlich immer ein Thema und wird auch gerne als Fallbeispiel genutzt.

Hier also zur Versorgung von Amputationen:

Zunächst einmal ist es wichtig, sich um den Patienten zu kümmern. Dieser ist nach dem Unfall in einer Ausnahmesituation und eben schwer verletzt. Dabei ist auch der Selbstschutz zu beachten, d.h. Gefahrenquellen wie noch laufende Maschinen oder ähnliches beachten und möglichst ausschalten
Danach ist eben die Betreuung und Versorgung des Patienten wichtig. Dabei sollte eine Schockbekämpfung mit Schocklage stattfinden. Zusätzlich ist auf Wärmeerhalt und Sicherung der Vitalfunktionen zu achten.

Der Amputationsstumpf
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