Monat: Juli 2013

Ausbildung in der Leitstelle: Die Theorie


Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, mich bei der Integrierten Leitstelle als nebenamtliche Mitarbeiterin zu bewerben und schließlich nach dem Bewerbungsverfahren auch einen Arbeitsvertrrag bekam, galt es nun also zunächst die theoretische Ausbildung zu durchlaufen. Hier habe ich bereits über die Unterstützungsguppe ILS berichtet.

Mit vielen weiteren neuen Mitarbeitern der Leitstelle durfte ich mir also in einem straffen Ausbildungskonzept die wichtigsten Kenntnisse aneignen bzw. mich über zahlreiche Themen rund um Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz informieren.

Um die Ausbildung zügig zu absolvieren, hatten wir uns als Ausbildungsgruppe geeinigt, dass wir bis zu dreimal wöchentlich abends bzw. den ganzen Samstag die theoretische Ausbildung machen, um die ca. 80 Unterrichtseinheiten durchzuziehen.

Am ersten Tag ging es zunächst um das gegenseitige Kennenlernen (viele kannte ich bereits, doch es gab auch einige neue Gesichter). Danach gab es eine Einführung in den Lehrgang sowie das Konzept der Integrierten Leitstelle (ILS). Auch bekamen wir verschiedene Informationen über unsere „Partner“, also sowas wie die Kunden der ILS. Dazu gehören eben zum einen die Notrufer, zum anderen aber alle Hilforganisationen, die Feuerwehr, der Rettungsdienst, das THW, die Bergwacht, Wasserwacht, DLRG, und einige mehr. Über alle hörten wir einen Vortrag. Hier bekamen wir Informationen über die Einsatzbreite, die verschiedenen Standorte und weiter einsatztaktische Dinge.

Im weiteren Verlauf der Ausbildung wurden wir immer mehr an das Thema unserer eigentlichen Arbeit, nämlich der Notrufabfrage herangeführt. Spielerisch näherte sich die Ausbildungsgruppe mit dem Thema der Krankheitsbilder am Telefon dem medizinischen Notruf. Dabei wurde schnell klar, dass eine konkrete Abfrage sehr wichtig ist, da man eben nur die Informationen bekommt, die man am Telefon hört. Im „normalen“ Leben sieht man den Patienten und es ist so viel einfacher, was für eine Erkrankung vorliegt. (mehr …)

Freitagsfüller


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1.  Ich möchte heute endlich in den Pool in unseren Garten springen.

2.  Manche Dinge will man nicht so genau wissen, denn sie sind unheimlich.

3. Unterwegs mit der Feuerwehr bei Einsätzen war ich in den letzten 24 h gleich dreimal.

4.  Meine Hände haben zur Zeit eine unschöne Sonnenallergie, anscheinend war die Starke Sonneneinstrahlung zuviel.

5.  Können wir jetzt nicht einfach den Sommer genießen, anstatt für das Examen zu lernen.

6. Ein frischer Sommersalat mit Putenstreifen ist ein schnelles und leckeres Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Helferessen bei meiner Heimatfeuerwehr, morgen habe ich eine Schicht in der Leitstelle sowie abends das Sommerfet meiner Hilfsorganisation geplant und Sonntag möchte ich etwas Lernen und mich erholen!

Reanimation


In letzter Zeit habe ich sehr viel über Laienreanimationen mitbekommen. Es ist ein wichtiges Thema, gerade für Menschen, die sich sonst nicht mit dem Thema Erste-Hilfe beschäftigen.

Ich selbst habe jedoch bereits seit ca. 1,5 Jahren nicht mehr reanimiert. Im Rettungsdienst gehört dies jedoch irgendwie dazu. Es ist zwar nicht so, dass man ständig einen Menschen reanimieren muss, doch man ist immer darauf vorbereitet, denn es ist eben auch ein relativ häufiger Notfall. Bei mir war es eine sehr lange Zeit, dass ich das letzte Mal in eine solche Situation gekommen bin.

Bei einer meiner letzten Nachtschichten wurden mein Kollege, ein älterer Rettungsassistent, und ich als Fahrerin am Abend zu einem Krampfanfall als Notarzteinsatz in ein Altenheim alarmiert. Wir rückten zügig aus und fuhren mit Sondersignal in wenigen Minuten zum Altenheim. Der Notarzt wurde vom Fahrer des Notarzteinsatzfahrzeuges daheim abgeholt und traf fast gleichzeitig mit uns auf dem Gelände ein.

Als wir am Funk den Status 4, also das Eintreffen am Einsatzort, drückten, gab uns die Leitstelle noch den Hinweis, dass es sich wohl nun um einen Atemstillstand handeln sollte. Damit war ich schon fast auf eine Reanimation vorbereitet. Wir luden unser gesamtes Equipment mit Notfallkoffer, Beatmung, EKG/Defi-Einheit und Absaugung auf die Trage, denn dies geht im Altenheim meist am schnellsten. Der Notarzt und sein Fahrer, ein angehender Rettungsassistent im Paktischen Jahr nahmen den Weg über die Treppe und waren so ein paar Sekunden schneller.

Auf der angebenenen Station wurden wir bereits erwartet. Eine Schwester brachte uns zum Patienten. Der noch nicht so alte Mann lag auf dem Boden im Essbereich am Ende der Station. (mehr …)

Freitagsfüller


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1.  Heute wird wieder ein heißer Tag mit viel Sonnenschein.

2.  Ich liebe Erdbeeren mit frischer Schlagsahne.

3. Ich hatte gute Vorsätze bezüglich der Vorbereitung auf mein Examen, doch leider lässt sich nicht immer alles so gut umsetzen.

4. Am See sieht man hier den schönsten Sonnenuntergang.

5.  Zum Frühstück gibt es die nächsten Wochen wieder ein Frühstücksbuffet und trotzdem esse ich fast jeden Tag das gleiche.

6.  Über meine sehr anstrengenden, prüfungsnervigen Kommilitonen habe ich mich gestern geärgert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen schönen Tagesausklang auf der Terrase, morgen habe ich wieder eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen geplant und Sonntag möchte ich bei unseren Wiesenfestumzug mitlaufen und danach das Wetter genießen!

Einsatz bei der Hochwasserkatastrophe: Der dritte und letzte Tag


Nach einer weiteren kurzen Nacht auf dem Faldbett, klingelte um 5 Uhr mein Handywecker, um mich aus den Schlaf zu reißen. Es war wieder Zeit zum Aufstehen und um Frühstück zu machen. Ich quälte mich also aus dem Schlafsack und machte mich kurz frisch. Danach ging es noch halbschlafend in die Küche.
Dort waren bereits die ersten Helfer am Arbeiten. Ich half zunächst das Frühstück für eine Verpflegungsstation draußen vorzubereiten, also die Portionenanzahl an Butter, Marmelade, Wurst, Käse und so weiter abzupacken.
Danach ging es wieder darum den Frühstücksraum für unsere eigenen Helfer zu bestücken. Zunächst also alles sauber wischen und danach die Marmelade, Nutella und Honig auf den Tischen verteilen. Die vorbereiteten Wurst- und Käseplatten auf Eis in den Raum stellen. Sowie genügend Semmeln,Jogurt, Müsli, Milch und einiges anderes als Frühstückbuffet herzurichten.

Nachdem auch noch der Kaffee in die Thermophoren fertig eingefüllt war, legte ich mich noch einmal für eine halbe Stunde auf mein Feldbett. Ich war einfach nur k.o. und wollte noch ein bisschen ruhen. Leider war es draußen schon sehr betriebsam, sodass ich nicht viel Erholung bekam.
Somit entschloss ich mich bald wie die anderen aus dem Küchenteam frühstücken zu gehen.
Ein letzten Mal saßen wir also in recht geselliger Runde beieinander und besprachen noch kurz, wer sich nun um was kümmert. Die Führungskräfte ließen uns als Küchenmannschaft da vollkommen freie Hand. Unsere „Küchenchefin“ war im Vergleich zu den Vortagen ebenfalls recht entspannt.

Nach der Frühstückspause ging es also an das erste Aufräumen. Als erstes packte jeder seine persönlichen Dinge zusammen und lud diese Sachen soweit möglich direkt in die jeweilgen Fahrzeuge, damit nichts mehr herum liegt.
Danach wurde in der Küche aufgeräumt. Die restlichen Lebensmittel gaben wir an die Tafel ab. Hier musste jedoch auch genau Buch geführt werden und alles wurde dokumentiert. (mehr …)

Freitagsfüller


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1.  Jetzt gibt es bald wieder mein Lieblingseis am Studienort.

2. Viele exotische ausländische „Leckereien“ könnte ich nicht einmal probieren.

3.  Ein Hauch von Abschiedsstimmung habe ich heute.

4. Zur Zeit steht überhaupt nichts interessantes auf Facebook.

5. Mir persönlich schmeckt  gerade ganz viel Obst.

6.  Wenn etwas wichtig ist, dann bin ich sehr zuverlässig.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gmütlichen Abend zuhause, morgen habe ich eine Nachtschicht auf dem Rettungswagen geplant und Sonntag möchte ich mich erholen. packen und aufräumen!